Was für ein hochproduktives Jahr für Microsoft: Erst entwickelte der gern unterschätzte Konzern mit Windows Phone 8 ein gewöhnungsbedürftiges und zugleich leicht zu bedienendes Handy-Betriebssystem, darauf folgte nun das PC-Betriebssystem Windows 8, das dem der Handy-Software annähernd gleicht und zuguterletzt wirft Microsoft Ende Oktober seine ersten Tablets der Surface-Reihe mit dem neuen Betriebssystem auf den Markt.
Mit dem neuen Betriebssystem Windows 8 bietet Microsoft eine erfolgversprechende Schnittstelle zwischen Büro-Desktop-PC, Heim-Desktop-PC, Tablet und Handy an. Der User erhält eine Oberfläche, die auf PC, Smartphone und Tablet identisch funktioniert und sowohl für Touchscreennutzung als auch für Tastaturbedienung geeignet ist. Microsoft bricht hier mit alten Prinzipien in optischer, bedienungstechnischer und preispolitischer Hinsicht. So verkauft Microsoft sein Windows 8 in der Einführungsphase zu einen Tiefpreis von 29,99 Euro, damit es für den Consumer-Bereich erschwinglich ist. Übersehen wird dabei leicht, dass das lukrative Angebot nur einen Upgradepreis darstellt, der eine ältere Windowslizenz voraussetzt; Neueinsteiger müssten den vollen Preis zahlen.