Kohlekraftwerke gehören zu den größten CO2-Emittenten unserer Zeit. Sie tragen damit maßgeblich zum Klimawandel bei. Dabei sind die Vorteile der Kohle klar: Sie ist günstig, leicht verfügbar und lässt sich einfach lagern. Doch ihre Nachteile sind ebenso offensichtlich: Sie ist schmutzig, fördert den CO2-Ausstoß und trägt zu Umweltverschmutzung und Gesundheitsproblemen bei.
Als Antwort darauf haben Regierungen weltweit Ziele zur Reduktion der Treibhausgasemissionen gesetzt. Auch in der Europäischen Union gilt es, bis 2050 CO2-neutral zu sein. Für Kohlekraftwerke bedeutet das das Ende ihrer Existenz. Es müssen alternative Energiequellen gefunden werden.
Konkret heißt das: Wir müssen den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben, die Effizienz bestehender Anlagen erhöhen und die CO2-Abscheidung und -Speicherung verbessern. Doch all das kostet Geld und Zeit. In der Zwischenzeit müssen wir uns Fragen stellen, wie man Kohlekraftwerke sinnvoll betreiben und den CO2-Ausstoß senken kann.
Ein Weg dahin ist die Ausstattung der Kohlekraftwerke mit neuer Technologie. Anlagen, die mit effizienten Filtern ausgestattet sind, können den CO2-Ausstoß reduzieren. Auch eine Umstellung auf gasbasierte Anlagen oder die Reduktion der Stromproduktion können CO2 einsparen.