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Startups aufbauen mit Thelen, Flores Willers und Co.: SpinLab– The HHL Accelerator startet 11. Klasse mit eigener Lernplattform

Im Januar begrüßt das SpinLab Team wieder zehn neue Startups im mehrfach ausgezeichneten Accelerator-Programm. Ein Highlight erwartet sie: Das SpinLab hat in den letzten Monaten eine Lernplattform entwickelt, das Videos mit Frank Thelen, Celine Flores Willers, Christian Knott und vielen weiteren bekannten Gesichtern umfasst.

Im Januar begrüßt das SpinLab Team wieder zehn neue Startups im mehrfach ausgezeichneten Accelerator-Programm. Mit dabei sind in der Gründerszene bereits bekannte Namen wie Aivy, die Personalauswahl-Plattform oder Oxford Immune Algorithmics, einer Ausgründung der Oxford Universität, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz eine Lösung für ortsunabhängiges Patientenmonitoring und Tests liefern. Diese zehn neuen Startups wurden im Rahmen der Selection Days Ende November in Abstimmung mit den Unternehmenspartnern ausgewählt: Meshmerize, Aivy, PipePredict, INSONE, Advanced Infrastructure, minus CO2 by carbonauten, tenac.io, HY2CON, Oxford Immune Algorithmics, thinkers.ai.


Mit der Aufnahme in das Programm erhalten die Teams einen Zuschuss von mindestens 6.000 bis zu 15.000 Euro, ein umfangreiches und maßgeschneidertes Coaching- und Mentoring-Programm sowie Zugang zu einem breiten Partner- und Investorennetzwerk, das mit ihrer Industrie Expertise während und auch nach dem Programm den Gründern zur Seite steht. 


Digitale Lernplattform für Gründer

Neben den Startups der neuen Klasse hat das SpinLab Team im Laufe des letzten Jahres an seinem digitalen Auftritt und seinem didaktischen Konzept gearbeitet. Eine Lernplattform, die neben Artikeln auch Lernvideos mit dem Expertennetzwerk des Accelerators bietet, begleitet die neuen Startups beim SpinLab und bildet die Wissensgrundlage für interaktive Workshops und individuelle Fachdiskussionen vor Ort. Neben Celine Flores Willers, Personalbranding-Expertin und LinkedIn Top Voice sowie ehemalige “Miss Universe Germany”, teilen auch Experten wie Frank Thelen und David Rhotert von Companisto ihre Expertise. Um das eigene Wissen zu überprüfen, gibt es zu den Themenbereichen entsprechende Tests, die es zu bestehen gilt, um das “Executive Entrepreneurship Program @ SpinLab”-Zertifikat der HHL Leipzig Graduate School of Management am Ende des Programms zu erhalten. Die Lernplattform wird allen Startups und Alumni des SpinLabs zur Verfügung stehen und bietet damit auch ein Weiterbildungsinstrument für die ersten Mitarbeiter der Startups.


Smart Infrastructure Ventures als wichtiger Kapitalgeber

Das SpinLab ist Teil des Smart Infrastructure Hubs in Leipzig, einem der zwölf Digital Hubs, das ein digitales Netzwerk zwischen Startups, Wissenschaft und etablierten Unternehmen bildet und eine Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums darstellt. Daraus hervorgegangen ist mit Smart Infrastructure Ventures auch einer der wichtigen Kapitalgeber der Region, der an der Finanzierung der Startups mit dem Fokus auf den Themen E-Health, Energy und Smart City sowie Querschnittstechnologien beteiligt.


Über das SpinLab

SpinLab – The HHL Accelerator unterstützt Gründerteams in der Gründung und dem Wachstum ihrer innovativen Unternehmensideen. 

Ziel ist es, Entrepreneurship und Innovation in Mitteldeutschland und darüber hinaus in der Startupförderung voranzutreiben. Die Gründerteams bleiben vollkommen unabhängig und geben keine Anteile ab, um sich voll auf ihre Aufgaben konzentrieren zu können. Die Startups erhalten einen Arbeitsplatz in der Leipziger Baumwollspinnerei, einer international anerkannten Location für Kunst, Kultur und Unternehmertum. Durch das sechsmonatige Programm werden die Startups durch das breite Netzwerk an Partnern, Investoren, Mentoren und Coaches unterstützt, um erfolgreiche Kooperationsprojekte auf die Beine zu stellen. 

Das SpinLab – The HHL Accelerator wurde in mehreren Rankings als einer der besten Startup-Programme Deutschlands ausgezeichnet.


Kurzbeschreibungen der Startups (11.Klasse)


Meshmerize

Das Tech-Startup revolutioniert die Widerstandsfähigkeit von sogenannten drahtlosen „Mesh-Netzwerken“, die häufig in der Industrie zum Einsatz kommen, um Geräte miteinander zu vernetzen. Meshmerize entfesselt Geräte von zuvor in dieser Technologie notwendigen imaginären Kabeln, sodass die Geräte flexibel eingesetzt werden können.

 

Aivy

Das Startup hilft den Fachkräftemangel zu überwinden, indem es professionelle Berufsberatung vollständig digitalisiert. Dafür hat das Team eine mobile App entwickelt, die über psychologische Testverfahren diagnostische Leistungswerte für die Berufswahl erhebt.

Nutzer erkunden auf ansprechende Weise und wissenschaftlich fundiert die eigenen Potenziale. Ihr individuelles Stärkenprofil können sie mit Unternehmen teilen. Damit stehen diesen diagnostische Daten für eine qualitativ bessere und diskriminierungsfreie Ersteinschätzung von Bewerbern zur Verfügung.


Advanced Infrastructure

Das Startup aus Cambridge stellt Track- und Trace-Daten als Service für Energiemärkte zur Verfügung, um Energieversorgungsketten zu dekarbonisieren und zu optimieren. Die Vorteile sind: genauere Berichterstattung über CO2-Emissionen, Daten zur Energieoptimierung für die Kohlenstoffreduzierung sowie hochauflösende Modellierung für die strategische Planung. Advanced Infrastructure arbeitet zusammen mit Unternehmen, Stromnetzbetreibern, Flexibilitätsanbietern und Energiemarktplätzen zusammen, um kostengünstigere und kohlenstoffärmere Lösungen für einen 53 Milliarden Euro-Markt zu finden.


minus CO2 by carbonauten

Ziel der carbonauten ist die weltweite Produktion von Biokohlenstoffen in großen Mengen, hoher Qualität und zu niedrigen Preisen. Dazu werden die Biokohlenstoffe dezentral aus holzigen Resten von Biomassen der Forst- und Landwirtschaft, Lebensmittel- und Holzindustrie hergestellt. Eine Tonne Biokohlenstoff speichert das Äquivalent von bis zu 3,67 Tonnen CO2 und vermeidet weitere Klimagase. Kombiniert mit verschiedenen Bindemitteln entstehen diese NET-Materialien (Negative Emission Technology), die nach Gebrauch entweder recyclebar, abbaubar oder rekarbonisierbar sind. 


Oxford Immune Algorithmics (OIA) 

Oxford Immune Algorithmics (OIA) ist ein preisgekröntes Biotech-Unternehmen, das von der Universität Oxford gegründet wurde. Die auf modellgestütztem maschinellem Lernen basierende OIA-Technologie ist in der Lage, vom Immunsystem jedes Benutzers zu lernen, sodass Patienten und ÄrztInnen präzisere Diagnosen erstellen können. Die OIA Plattform erweitert die aktuellen Trends in der Telemedizin, indem sie von medizinischen Online-Terminen zu intelligenten Lösungen für ferngesteuerte Bluttests zur Überwachung des Immunsystems in der COVID19-Zeit und darüber hinausführt.


PipePredict
PipePredict bietet Predictive Maintenance für Rohrnetze (Fernwärme, Wasser, Chemie) an, indem sie bestehende Sensordaten mit einem digitalen Zwilling und Machine-Learning-Algorithmen analysieren. Durch Integration bestehender Hardware sinken Investitionskosten und Pilotprojekte können schneller durchgeführt werden. Kunden profitieren von reduzierten Verlusten, geringeren Kosten, einer verbesserten Planbarkeit von Reparaturen und Personaleinsatz sowie erhöhter Ressourcen- und Energieeffizienz.  

  

tenac.io GmbH
Das Berliner Startup bietet digitale kardiovaskuläre Versorgung an. tenac.io prognostizieren das kardiovaskuläre Risiko mit einem validierten Algorithmus, simulieren Behandlungseffekte und geben Ärzten individuelle Empfehlungen zur Behandlungsoptimierung. Die Patienten werden in die Lage versetzt, die Kontrolle über ihre Krankheit zu übernehmen. Die Lösung bietet eine bessere Versorgung von Herz-Kreislauf-Patienten und geringere Kosten für die Gesundheitssysteme.


HY2CON 

HY2CON bietet mobile Container für die Aufbereitung von Biogasanlagen zur Herstellung von Wasserstoff aus Biomasse an. Dazu entwickelt das Team ein spezielles Vergärungsverfahren. Dabei kann jede Art von Biomasse verwendet werden. HY2CON konzentriert sich auf Abfallstoffe wie Gras und Speisereste, da es sich dabei um Input-Substrate handelt, die überall Probleme und Kosten verursachen.

 

thinkers.ai

Das Team aus Österreich und Berlin entwickelt eine Web-Suchmaschinentechnologie. Mit ihrer selbstentwickelten Technologie ermöglicht thinkers.ai, das Wesentliche aus Millionen von Dateien, Websites oder Datenbanken innerhalb von Sekunden zu finden. Statt millionenfacher Suchergebnisse liefert die Suchmaschine nur die relevanten Informationen für die Nutzer. 


INSONE 

Die intelligenten Audio-Optimierungstechnologien von INSONE bringen das volle Potenzial der Kommunikation zur Geltung und unterstützen die Menschen dabei, ihre Ziele schneller und besser zu erreichen. INSONEs Produktinnovation "sonocom" nutzt moderne KI-basierte Technologie, um den Klang von Telefongesprächen vollständig KPI-orientiert zu optimieren. Unternehmen, die "sonocom" einsetzen, können z. B. ihre Konversionsrate im Verkaufsprozess oder ihre durchschnittlichen Bearbeitungszeiten von Helpdesks deutlich verbessern.