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Strafe ausgesetzt - Dynamo Dresden kann K-Block gegen Darmstadt öffnen

Strafe ausgesetzt - Dynamo Dresden kann K-Block gegen Darmstadt öffnen
Das Spiel Dresden gegen Hertha BSC im April wurde von Ausschreitungen überschattet. (Archivbild) / Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Von: DieSachsen News
Dynamo Dresden kann im ersten Heimspiel Zuschauer zum K-Block zulassen. Die Vollstreckung der ausgesprochenen Strafe des DFB-Bundesgerichts wurde ausgesetzt.

Dynamo Dresden möchte zum Heimspielauftakt in der 2. Bundesliga vor vollen Rängen spielen. Der Verein hat mit einer Klage beim Ständigen Schiedsgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gegen ein Urteil des DFB-Bundesgerichts Erfolg gehabt. Dadurch kann der Zweitligist im Spiel gegen Darmstadt 98 am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) die Blöcke K1 bis K5 öffnen, wie Dynamo mitteilte.

Nach schweren Vorfällen im Heimspiel gegen Hertha BSC am 4. April hatte das DFB-Sportgericht beide Vereine mit hohen Geldstrafen belegt und Dresden zusätzlich mit einem Teilausschluss der Zuschauer in zwei Heimspielen bestraft. Diese zweite Partie wurde zur Bewährung bis Sommer 2027 ausgesetzt.

Dresden bewertete den Teilausschluss der rund 9.500 Zuschauer als Kollektivstrafe und legte dagegen Einspruch ein. Sowohl das Sportgericht als auch das Bundesgericht wiesen die Einsprüche zurück. Deshalb musste das Ständige Schiedsgericht entscheiden und das Verfahren wurde ausgesetzt. Laut Dynamo werde es nun «voraussichtlich im Herbst durchgeführt».

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Mindestens 17 Personen verletzt

Beim Spiel gegen die Berliner in der vergangenen Saison wurden im Dresdner Zuschauerblock insgesamt 27 pyrotechnische Gegenstände entzündet. Nachdem es zuvor zu erheblichen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern beider Vereine sowie Mitarbeitern des Sicherheits- und Ordnungsdienstes gekommen war, überschritten mindestens 77 Dresdner Anhänger aus dem Bereich des K-Blocks die Begrenzung zum Innenraum. Anschließend rannten sie über das Spielfeld in Richtung des Gästeblocks.

Dabei wurden gezielt bengalische Feuer und Feuerwerksraketen auf Berliner Anhänger sowie in Richtung des Gästeblocks abgefeuert. Das Spiel musste für 19 Minuten unterbrochen werden. Insgesamt wurden mindestens 17 Personen verletzt.

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