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Nürnberg schlägt Dynamo zum Saisonauftakt deutlich

Dynamo-Trainer Thomas Stamm frustriert.
(Archivbild) / Foto: Swen Pförtner/dpa
Von: 1953 Update
Dynamo Dresden erwischt einen Fehlstart in die neue Zweitliga-Saison. Beim 1. FC Nürnberg unterliegt die SGD mit 0:3. Zoma trifft dreifach.

Dynamo startet mutig – Nürnberg schlägt eiskalt zu

Der 1. FC Nürnberg erwischt gegen Dynamo Dresden den besseren Start und geht mit einer 2:0-Führung in die Halbzeitpause. Dynamo kam zwar gut in die Partie und hatte zunächst einige offensive Ansätze, doch der Club zeigte sich vor dem Tor effizienter.

Bereits in der 1. Minute setzte Dynamo das erste Ausrufezeichen. Bobzien setzte sich auf dem linken Flügel durch und bediente Lemmer, der den Ball im Fallen jedoch knapp am linken Pfosten vorbeisetzte.

Nur wenige Minuten später musste Dynamo-Torhüter Schreiber erstmals eingreifen. Eine scharfe Hereingabe von Porstner konnte er zunächst nicht festhalten, entschärfte die Situation anschließend aber im Nachfassen.

In der 9. Minute schlug Nürnberg dann zu. Zoma leitete den Angriff selbst ein und bekam den Ball von Becker zurück. Nachdem er sich gegen Sterner durchgesetzt hatte, blieb der Angreifer aus rund zehn Metern eiskalt und schob den Ball flach an Schreiber vorbei ins linke Eck – 1:0 für den FCN.

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Dresden übernimmt mehr Kontrolle, Nürnberg bleibt gefährlich

Dynamo ließ sich vom Rückstand zunächst nicht aus dem Konzept bringen und hatte in der Folge etwas mehr Spielanteile. Über Bobzien ging es immer wieder nach vorne, allerdings fehlte im letzten Drittel die nötige Präzision. In der 22. Minute verhinderte Nürnbergs Neuzugang Otto mit einer starken Grätsche den möglichen Ausgleich. Nach Zuspiel von Lemmer war Vermeij bereits in aussichtsreicher Schussposition.

Auch Nürnberg blieb gefährlich. In der 32. Minute hatte Sterner auf dem rechten Flügel viel Platz und brachte den Ball flach ins Zentrum. Dort herrschte kurzzeitig Unordnung in der Nürnberger Defensive, letztlich konnte der Ball jedoch zur Ecke geklärt werden.

Der Club kam anschließend selbst zu weiteren Möglichkeiten. Scobel verfehlte das Tor nach einer Hereingabe per Kopf (36.). Vier Minuten später fand Becker mit einem gefühlvollen Heber erneut Scobel, dessen Kopfball unter Bedrängnis knapp am Tor vorbeiging.

VAR entscheidet auf 2:0 – Dynamo geht mit Rückstand in die Pause

Kurz vor der Pause hätte Nürnberg beinahe nachgelegt. Nach einem Ballverlust der Dresdner startete der FCN einen gefährlichen Konter. Zoma zog aus ähnlicher Position wie beim Führungstreffer ab, setzte seinen Versuch diesmal jedoch knapp am rechten Pfosten vorbei.

In der Nachspielzeit wurde es dann noch einmal turbulent. Becker holte nahe des rechten Strafraumecks einen Freistoß heraus. Justvan trat an, traf jedoch nur die Mauer. Der Ball blieb anschließend im Spiel, Janisch zog aus knapp 20 Metern ab und zwang Schreiber zu einer starken Parade. Der Dynamo-Keeper lenkte den Ball noch an die Latte, doch Zoma setzte nach und traf im Nachschuss.

Zunächst wurde der Treffer wegen einer möglichen Abseitsposition nicht anerkannt. Der VAR überprüfte die Szene jedoch und korrigierte die Entscheidung: Zoma stand nicht im Abseits, das Tor zählte.

Damit geht der 1. FC Nürnberg mit einer 2:0-Führung in die Halbzeitpause. Dynamo zeigte phasenweise gute Ansätze, muss sich in der zweiten Hälfte jedoch vor allem in der Chancenverwertung und im letzten Drittel steigern.

Nürnberg kommt besser aus der Kabine

Dynamo startet mit einer Veränderung in den zweiten Durchgang. Straudi kommt zu seinem Pflichtspieldebüt im Dynamo-Trikot und soll der Dresdner Offensive neue Impulse verleihen.
Nürnberg erwischt allerdings den besseren Start. Nur eine Minute nach Wiederanpfiff zieht Markhiev flach ab, sein Versuch geht jedoch knapp am linken Pfosten vorbei.
Dynamo kommt in der 52. Minute zur ersten guten Möglichkeit der zweiten Hälfte. Nach einer Flanke vom linken Flügel steigt Vermeij im Zentrum am höchsten, bekommt den Ball jedoch nicht richtig auf das Tor gedrückt. Nürnbergs Keeper Reichert muss nicht eingreifen.
Auf der anderen Seite verhindert Straudi wenig später Schlimmeres. Fernandez bedient Zoma, der nicht lange zögert und den Ball Richtung langes Eck schlenzt. Straudi wirft sich dazwischen und blockt den Versuch zur Ecke.

Dynamo kommt besser ins Spiel doch der Club bleibt gefährlich

Nach knapp 70 Minuten wittert Dynamo plötzlich seine Chance und setzt sich zunehmend im letzten Drittel der Nürnberger fest. Die Dresdner schaffen es jedoch nicht, daraus zwingende Abschlüsse zu kreieren. Inanoglu lässt sich bei einem vielversprechenden Angriff zu viel Zeit, sodass die Nürnberger Defensive die Situation letztlich bereinigen kann.
In der 74. Minute folgt dann die entscheidende Szene der Partie. Becker steckt den Ball in den Strafraum auf Lubach durch, der vor seinem Abschluss von Straudi von hinten zu Fall gebracht wird. Der Schiedsrichter entscheidet auf Elfmeter.
Zoma übernimmt die Verantwortung. Schreiber pariert den Strafstoß zunächst stark, doch der Ball springt direkt vor die Füße des Nürnberger Angreifers. Im Nachschuss bleibt Zoma eiskalt und erhöht auf 3:0.

Nürnberg bringt den Auftaktsieg souverän über die Zeit

Mit dem dritten Treffer ist die Partie endgültig entschieden. Die Club-Fans dürfen sich auf den ersten Auftaktsieg ihrer Mannschaft seit sieben Jahren einstellen.
Nürnberg hat nun richtig Spaß am Spiel und bleibt weiter im Vorwärtsgang. In der 82. Minute bringt Becker eine Flanke in den Strafraum, die für Heß allerdings einen Tick zu hoch gerät.
Fünf Minuten Nachspielzeit werden angezeigt. Dynamo findet jedoch keine Antwort mehr und kann die Partie nicht mehr spannend machen.
Kurz darauf ist Schluss. Der 1. FC Nürnberg gewinnt zum Saisonauftakt deutlich mit 3:0 gegen Dynamo Dresden. Der Club feiert damit einen gelungenen Start in die neue Zweitliga-Saison, während Dynamo zum Auftakt ohne eigenen Treffer bleibt.
(DS)
1953 Update
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