Nürnberg schlägt Dynamo zum Saisonauftakt deutlich
Dynamo startet mutig – Nürnberg schlägt eiskalt zu
Der 1. FC Nürnberg erwischt gegen Dynamo Dresden den besseren Start und geht mit einer 2:0-Führung in die Halbzeitpause. Dynamo kam zwar gut in die Partie und hatte zunächst einige offensive Ansätze, doch der Club zeigte sich vor dem Tor effizienter.
Bereits in der 1. Minute setzte Dynamo das erste Ausrufezeichen. Bobzien setzte sich auf dem linken Flügel durch und bediente Lemmer, der den Ball im Fallen jedoch knapp am linken Pfosten vorbeisetzte.
Nur wenige Minuten später musste Dynamo-Torhüter Schreiber erstmals eingreifen. Eine scharfe Hereingabe von Porstner konnte er zunächst nicht festhalten, entschärfte die Situation anschließend aber im Nachfassen.
In der 9. Minute schlug Nürnberg dann zu. Zoma leitete den Angriff selbst ein und bekam den Ball von Becker zurück. Nachdem er sich gegen Sterner durchgesetzt hatte, blieb der Angreifer aus rund zehn Metern eiskalt und schob den Ball flach an Schreiber vorbei ins linke Eck – 1:0 für den FCN.
Dresden übernimmt mehr Kontrolle, Nürnberg bleibt gefährlich
Dynamo ließ sich vom Rückstand zunächst nicht aus dem Konzept bringen und hatte in der Folge etwas mehr Spielanteile. Über Bobzien ging es immer wieder nach vorne, allerdings fehlte im letzten Drittel die nötige Präzision. In der 22. Minute verhinderte Nürnbergs Neuzugang Otto mit einer starken Grätsche den möglichen Ausgleich. Nach Zuspiel von Lemmer war Vermeij bereits in aussichtsreicher Schussposition.
Auch Nürnberg blieb gefährlich. In der 32. Minute hatte Sterner auf dem rechten Flügel viel Platz und brachte den Ball flach ins Zentrum. Dort herrschte kurzzeitig Unordnung in der Nürnberger Defensive, letztlich konnte der Ball jedoch zur Ecke geklärt werden.
Der Club kam anschließend selbst zu weiteren Möglichkeiten. Scobel verfehlte das Tor nach einer Hereingabe per Kopf (36.). Vier Minuten später fand Becker mit einem gefühlvollen Heber erneut Scobel, dessen Kopfball unter Bedrängnis knapp am Tor vorbeiging.
VAR entscheidet auf 2:0 – Dynamo geht mit Rückstand in die Pause
Kurz vor der Pause hätte Nürnberg beinahe nachgelegt. Nach einem Ballverlust der Dresdner startete der FCN einen gefährlichen Konter. Zoma zog aus ähnlicher Position wie beim Führungstreffer ab, setzte seinen Versuch diesmal jedoch knapp am rechten Pfosten vorbei.
In der Nachspielzeit wurde es dann noch einmal turbulent. Becker holte nahe des rechten Strafraumecks einen Freistoß heraus. Justvan trat an, traf jedoch nur die Mauer. Der Ball blieb anschließend im Spiel, Janisch zog aus knapp 20 Metern ab und zwang Schreiber zu einer starken Parade. Der Dynamo-Keeper lenkte den Ball noch an die Latte, doch Zoma setzte nach und traf im Nachschuss.
Zunächst wurde der Treffer wegen einer möglichen Abseitsposition nicht anerkannt. Der VAR überprüfte die Szene jedoch und korrigierte die Entscheidung: Zoma stand nicht im Abseits, das Tor zählte.
Damit geht der 1. FC Nürnberg mit einer 2:0-Führung in die Halbzeitpause. Dynamo zeigte phasenweise gute Ansätze, muss sich in der zweiten Hälfte jedoch vor allem in der Chancenverwertung und im letzten Drittel steigern.