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Dynamo Dresden: Startelf und Transfer weiter spannend

Thomas Stamm, Trainer von Dynamo Dresden, vor dem Zweitliga-Saisonstart auf der Trainerbank.
Trainer Thomas Stamm muss vor dem Zweitliga-Auftakt in Nürnberg noch einige Entscheidungen treffen. Sowohl auf dem Transfermarkt als auch im Kampf um die Startelf sind noch nicht alle Fragen geklärt. (Archivbild) / Foto: Swen Pförtner/dpa
Von: 1953 Update
Zwölf Tage vor dem Zweitliga-Start beim 1. FC Nürnberg sind bei Dynamo Dresden noch nicht alle Entscheidungen gefallen. Die SGD hält auf dem Transfermarkt weiter Ausschau nach einem Flügelspieler – und auch im Kampf um die Startelf ist nach dem Test gegen Energie Cottbus wieder alles offen.

Nur noch zwölf Tage bis Nürnberg! Dynamo hält auf dem Transfermarkt die Augen offen – auch die Startelf ist noch nicht in Stein gemeißelt

Der Saisonstart rückt mit großen Schritten näher. In genau zwölf Tagen startet Dynamo Dresden in die neue Zweitliga-Spielzeit mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg (9. August). Mehr als 7000 SGD-Fans werden die Mannschaft voraussichtlich zum Auftakt begleiten und das Max-Morlock-Stadion in Schwarz und Gelb tauchen. Während die Vorbereitung auf die Zielgerade einbiegt, sind allerdings noch nicht alle Entscheidungen gefallen – weder auf dem Transfermarkt noch im Kampf um die Stammplätze.

Am Samstag wartet mit Bundesligist Union Berlin im Rudolf-Harbig-Stadion die Generalprobe. Für Trainer Thomas Stamm wird es die letzte Gelegenheit sein, seine Mannschaft unter Wettkampfbedingungen zu testen, bevor es eine Woche später in Nürnberg erstmals um Punkte geht.

Ein Neuzugang könnte noch kommen

Mit zwölf Neuzugängen hat Dynamo Dresden  seinen Kader in diesem Sommer bereits umfassend verstärkt. Die Verantwortlichen sind mit der bisherigen Transferperiode zufrieden, komplett abgeschlossen sind die Planungen allerdings noch nicht.

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Vor allem auf dem rechten Flügel beobachten die Schwarz-Gelben den Markt weiterhin genau. Dabei soll jedoch nur ein Spieler verpflichtet werden, der sportlich und wirtschaftlich wirklich ins Konzept passt.

„Wenn wir da das Puzzleteil finden, das die Gruppe jetzt nochmal besser macht und vom Profil her auch anders ist, als das, was wir schon haben und das am Ende ein Deal ist, der noch in unseren Rahmen passt, dann machen wir es“, erklärte Sportgeschäftsführer Thomas Gonther am Ende des Trainingslagers in Oberösterreich.

Dass Dynamo nicht um jeden Preis noch einmal aktiv werden wird, stellte Gonther gleichzeitig klar.

„Wir halten die Augen offen. Aber wenn diese ganzen Faktoren nicht stimmen, dann machen wir es nicht“, stellt Gonther klar. „Wenn da bis zum 1. September diesbezüglich nichts aufploppt, dann gehen wir so rein. Da habe ich gar keinen Stress.“

Churlinov war ein Thema – mehr aber auch nicht

Nach Informationen von 1953 Update beschäftigte sich Dynamo Dresden in den vergangenen Wochen unter anderem mit Darko Churlinov. Der 26-Jährige bringt Erfahrung aus der Bundesliga und der Premier League mit und lief bereits für den FC Schalke 04 sowie den FC Burnley auf.

Zu konkreten Verhandlungen kam es allerdings nie. Inzwischen hat der Flügelspieler bei Pogon Stettin in der polnischen Ekstraklasa unterschrieben.

Ob die SGD bis zum Ende der Transferperiode noch einen anderen Kandidaten findet, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Die Verantwortlichen wollen nur dann noch einmal zuschlagen, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind.

Stamm hat bei der Startelf noch offene Fragen

Nicht nur personell könnte sich noch etwas tun. Auch die Startelf für den Ligaauftakt in Nürnberg scheint noch nicht endgültig gefunden zu sein.

Eigentlich wollte Thomas Stamm im XXL-Test gegen Energie Cottbus bereits die Mannschaft über die ersten 90 Minuten auf den Platz schicken, die auch zwei Woche später gegen den Club beginnen könnte.

Schreiber – Rossipal, Müller, Keller, Sterner – Rapp, Hauptmann, Wagner – Bobzien, Vermeij, Lemmer.

Doch der Plan bekam einen Dämpfer. Dynamo verlor das erste der beiden Testspiele gegen Energie Cottbus mit 1:2 und ließ dabei phasenweise die gewohnte Stabilität vermissen. Dadurch ist der Konkurrenzkampf innerhalb des Kaders wieder völlig offen.

„Es gab im ersten Spiel Jungs, die ich jetzt unmittelbar danach nicht mehr aufstellen würde. Aber dafür ist ja die Trainingswoche da, dass man sich wieder zeigen kann.“

Für einige Spieler bietet die verbleibende Trainingswoche somit die letzte Chance, sich doch noch für einen Platz in der Anfangsformation zu empfehlen.

Generalprobe gegen Union Berlin wird zum Härtetest

Umso spannender dürfte deshalb die Generalprobe gegen Bundesligist Union Berlin am Samstag (14 Uhr) im Rudolf-Harbig-Stadion werden. Für Thomas Stamm geht es dabei nicht nur um das Ergebnis, sondern vor allem darum, eine klare Reaktion seiner Mannschaft zu sehen und mit einem guten Gefühl in die letzte Woche vor dem Saisonstart zu gehen.

„Ich will, dass wir es da einfach besser machen.“

Spätestens nach dem Duell gegen Union dürfte sich auch abzeichnen, welche Spieler beim Auftakt in Nürnberg die besten Karten für einen Platz in der Startelf besitzen.

Bis zum Ende der Transferperiode bleibt zudem noch genügend Zeit für mögliche Veränderungen im Kader. Sollte Dynamo Dresden tatsächlich noch das gesuchte „Puzzleteil“ für den rechten Flügel finden, könnte sich auch personell noch einmal etwas bewegen. Fest steht: Die letzten Tage vor dem Saisonstart versprechen sowohl auf als auch neben dem Platz noch jede Menge Spannung.

(PS)

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