Der Freistaat Sachsen setzt neue Impulse im Bereich der Künstlichen Intelligenz – der am 16. und 17. April 2024 in Chemnitz stattfindende 3. KI-Kongress ist dafür das aktuelle Aushängeschild. Im Rahmen einer Vorab-Pressekonferenz präsentierten Staatsminister Oliver Schenk und Justizministerin Katja Meier zusammen mit Dr. Martin Voigt von der elevait GmbH & Co. KG die ambitionierten Pläne für den Kongress und die zukünftige digitale Ethik.
Oliver Schenk gab bekannt, dass für den 3. KI-Kongress über 100 Einreichungen aus Sachsen eingingen, von denen 25 Unternehmen die Chance erhalten, ihre Innovationen einem breiten Publikum zu präsentieren. Zudem unterstreicht er die Bedeutung des durchgeführten KI-Dialogs mit insgesamt sieben Veranstaltungen in Sachsen. Mit Blick auf das große wirtschaftliche Potenzial betonte Schenk, dass KI-Technologien eine Schlüsselrolle bei der Steigerung des Bruttoinlandsprodukts spielen könnten. Durch den Dialog sollen vorhandene Zurückhaltungen abgebaut und ein Zugewinn von bis zu 10 Prozent des BIP angestrebt werden, sollten etwa 50 Prozent der Unternehmen generative KI einsetzen. Er machte deutlich, dass Datenschutz auch als Datenschatz gesehen werden kann, der es ermöglicht, wertvolle KI-Systeme zu trainieren – eine notwendige Voraussetzung, um historische Verzerrungen wie die durch fehlende DDR-Daten zu vermeiden und eine vielfältige Datengrundlage zu gewährleisten. Aktuell liegen laut Schenk zur DDR weitestgehend nur Trainingsdaten aus dem WDR-Archiv vor.