Bauanträge, die wochenlang unbearbeitet bleiben, Unterlagen, die per Post nachgereicht werden müssen, Termine, die nur telefonisch zu bekommen sind: Die schleppende Digitalisierung deutscher Behörden ist für viele Bürgerinnen und Bürger Alltag. Gleichzeitig wächst in der Politik die Sorge, dass der Staat zu abhängig von ausländischen IT-Anbietern geworden ist.
Dabei geht es weniger um Hackerangriffe als um die Frage, ob ausländische Gesetze Zugriff auf staatliche Daten ermöglichen könnten. Beides zusammen sorgt nun für Tempo. Bund und Länder wollen verstärkt eigene digitale Infrastrukturen aufbauen - auch in Sachsen.