Die ersten paar Wochen in einem Unternehmen sind für Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausschlaggebend. In diesem Zeitraum fällen sie früher oder später eine Entscheidung, ob sie in dieser Firma bleiben wollen oder sich lieber eine andere Anstellung suchen. Um Neuzugänge nicht schon nach kurzer Zeit wieder an die Konkurrenz zu verlieren, ist ein sorgfältiges Onboarding essenziell. Dieser Beitrag beleuchtet die häufigsten Fehler, die beim Onboarding passieren und gibt Tipps, wie Neuzugänge positiv überrascht werden können.
2. Informationsüberflutung
Eine Überflutung mit Informationen in den ersten Tagen oder Wochen ist ebenfalls ein häufiges Problem, das im Rahmen des Onboarding-Prozesses auftritt. Zu viele Informationen auf einmal können für Neuzugänge überfordernd sein. Schließlich sind sie nicht in der Lage, alles Wichtige gründlich zu verarbeiten. Das wiederum kann dazu führen, dass entscheidende Details bereits nach kurzer Zeit in Vergessenheit geraten.
Es ist deshalb weitaus effektiver, neue Informationen in verdaulichen Mengen zu präsentieren. Nur so lässt sich sicherstellen, dass neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die notwendigen Kenntnisse innerhalb ihres Aufgabenbereichs effizient erlangen. So sind z. B. zwei Einschulungen pro Woche besser als eine täglich.
3. Fehlende Integration in die Unternehmenskultur
Oft wird nicht genügend Zeit aufgewendet, um neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Unternehmenskultur und die damit verbundenen Erwartungen nahezubringen. Eine unzureichende Integration in die Firmenkultur kann zu Missverständnissen, mangelndem Engagement und letztendlich zu einer erhöhten Mitarbeiterfluktuation führen.
Die Integration in die Werte, Überzeugungen, Verhaltensnormen und Praktiken eines Unternehmens ist ausschlaggebend. Schließlich können Neuzugänge nur dann effektiv arbeiten und sich an das bestehende Team anpassen, wenn sie die Firmenkultur verstanden und verinnerlicht haben. Außerdem fühlen sich neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit den Werten und Überzeugungen des Unternehmens vertraut sind, eher zugehörig.

