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Frau verliert über 15.000 Euro bei Internet-Anlagebetrug

Symbolbild Online-Broker / pixabay ribkhan
Symbolbild Online-Broker / pixabay ribkhan

Eine 64-jährige Frau aus dem Vogtland fiel auf einen Online-Broker herein und verlor über 15.000 Euro. Polizei warnt vor unseriösen Finanzgeschäften.

Überall lauern sie, die Fallen im Internet. Im Zeitraum vom 16. November 2025 bis zum 2. Januar 2026 ereignete sich im Vogtlandkreis ein erheblicher Anlagebetrug, teilte die Polizei am Samstag mit. Dabei wurde eine 64-jährige Frau um über 15.000 Euro betrogen wurde. Die Geschädigte wurde auf die vermeintliche Tradingplattform »Immediate Edge« aufmerksam und überwies zunächst 250 Euro auf ein irisches Konto, in der Hoffnung, Gewinne aus ihren Finanzinvestitionen realisieren zu können.

Nach der Einzahlung nahm ein angeblicher Broker Kontakt mit der Frau auf. Die Kommunikation fand über Telefon und WhatsApp statt. Im Laufe des Dezembers überwies die Geschädigte zusätzlich 14.800 Euro an die Plattform, um einen vermeintlich hohen Gewinn von über 100.000 Euro zu erzielen. Trotz der hohen Summen, die sie investiert hatte, blieb eine Auszahlung aus. Der Gesamtvermögensschaden belief sich somit auf über 15.000 Euro.

Das Vorgehen des betrügerischen Brokers wurde immer ominöser, als nach der Überweisung weitere angebliche Steuern in Höhe von 20.000 Euro gefordert wurden. Die Geschädigte begann zu zweifeln und erstattete Anzeige bei der Polizei, die nun die Ermittlungen aufgenommen hat.

Die Polizei warnt eindringlich vor Finanzgeschäften, die mit unrealistisch hohen Gewinnversprechungen werben. Bevor Investitionen getätigt werden, sollten Anleger den Anbieter sorgfältig prüfen. Es empfiehlt sich, ausschließlich zertifizierte Händler zu nutzen und auf Warnungen von Institutionen wie der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und dem Bundeskriminalamt zu achten, die vor der in dem Fall genannten Plattform gewarnt haben.

Für weitere Informationen sind hier einige Präventionstipps zusammengefasst.

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