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Enges Rennen zur Landratswahl in Meißens Nachbarkreis Elbe-Elster

Nach Auszählung aller 215 Stimmbezirke in Elbe-Elster liegt der CDU-Amtsinhaber knapp vor einem Unabhängigen und dem AfD-Kandidaten. Stichwahl ist am 1. März.

Bei der Landratswahl am Sonntag im Landkreis Elbe-Elster hat sich nach Auszählung aller 215 Stimmbezirken ein enges Rennen um die zwei Plätze in der Stichwahl am 1. März abgezeichnet. CDU-Amtsinhaber Christian Jaschinski kommt demnach auf 34,6 Prozent, der parteilose Einzelbewerber Marcel Schmidt auf 30,8 Prozent und der AfD-Kandidat Norbert Kleinwächter auf 27,6 Prozent. Christian Nürbchen, der von Linke und Grünen unterstützt wird, liegt mit 7,1 Prozent deutlich abgeschlagen.

Stichwahl offen: Drei Kandidaten streiten um zwei Plätze

Das Kopf-an-Kopf-Rennen bedeutet, dass Jaschinski, Schmidt und Kleinwächter um zwei Plätze in der Stichwahl kämpfen. Landesweit wird beobachtet, ob es der AfD gelingt, mit Kleinwächter erstmals einen Landrat in Brandenburg zu stellen. Im Laufe des Abends zog Marcel Schmidt an Kleinwächter vorbei, was die Dynamik im Wettbewerb weiter erhöht. Kreiswahlleiterin Susann Kirst meldete eine Wahlbeteiligung von 54,7 Prozent. Erwartet wurden nur etwa 45 Prozent. Rund 10.500 Bürger hatten Briefwahlunterlagen angefordert.

Der 58-jährige CDU-Politiker Christian Jaschinski aus Finsterwalde ist seit 2010 Landrat und bewirbt sich zum dritten Mal. Er setzt im Wahlkampf auf Stabilität und wirbt unter anderem für den Neubau eines Zentralklinikums. Norbert Kleinwächter, 39 Jahre alt, ehemaliger Bundestagsabgeordneter und AfD-Kandidat, zog 2024 aus dem Kreis Dahme-Spreewald nach Falkenberg/Elster. Christian Nürbchen, 41, kandidiert für die Listenvereinigung Die Linke-Grüne/B90 und betont Förderung von Ehrenamt, Jugendangeboten und Unternehmensgründungen. Der parteilose Marcel Schmidt aus Elsterwerda, 36 Jahre alt, wirbt für stabile Finanzen und Wirtschaftsförderung.

Zur Wahl waren laut Wahlausschuss 83.972 Wahlberechtigte aufgerufen. Die Wahllokale schlossen um 18 Uhr.


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