Das offizielle Elberadweg Handbuch 2026 erscheint und bringt zahlreiche Neuerungen auf der beliebten Fernstrecke mit sich. Der Elberadweg, der sich zwischen der Nordsee und dem tschechischen Riesengebirge erstreckt, ist mit seiner abwechslungsreichen Landschaft und den kulturellen Highlights zu einem der beliebtesten Radziele in Deutschland geworden.
Die Broschüre ist im handlichen Lenkertaschenformat erhältlich und wird in den Touristinformationen entlang der Elbe sowie über die offizielle Website www.elberadweg.de kostenfrei angeboten. Mit 1.300 Kilometern gehört der Elberadweg zu den längsten Radfernwegen in Deutschland und hat sich mehrfach als beliebteste Strecke bei der ADFC-Radreiseanalyse ausgezeichnet.
Besonders hervorgehoben wird die Vielfalt, die Radfahrer erwarten können. Von idyllischen Flusslandschaften bis hin zu pulsierenden Städten sind zahlreiche Attraktionen entlang der Strecke zu finden. Neben den Nationalparks Wattenmeer und Riesengebirge gibt es auch die kulturellen Zentren Hamburg, Dresden und Magdeburg sowie malerische Orte wie Lauenburg und Meißen zu entdecken. Für Abenteurer gibt es zudem die Möglichkeit, einen Abstecher nach Prag zu unternehmen.
Eine zentrale Rolle in der Informationsbereitstellung spielen die vier Koordinierungsstellen entlang des Elberadwegs. Diese Büros bündeln Informationen und beraten Radfahrer bei der Planung ihrer Touren. Jährlich wird das Elberadweg Handbuch komplett aktualisiert, um den Reisenden die besten Informationen bezüglich Unterkünften, Sehenswürdigkeiten und weiteren Serviceleistungen zu bieten. Zusätzlich sind 21 Detailkarten enthalten, die den Weg zu radfreundlichen Unterkünften und wichtigen Haltestellen zeigen.
In der diesjährigen Saison 2026 gibt es mehrere Neuerungen, die den Elberadweg noch attraktiver machen. Dazu gehört die Einführung von vier neuen E-Fähren im Landkreis Meißen. Mit diesen barrierearmen Fähren, die bis Mitte 2026 einsatzbereit sein sollen, können Radfahrer noch flexibelere Touren entlang des Elberadwegs planen. Ein weiteres Highlight sind die neuen Bodenmarkierungen, die Radlern die Orientierung erleichtern. Diese Markierungen wurden bereits in Sachsen-Anhalt sowie in Riesa und Tschechien umgesetzt, und nun werden auch in der Sächsischen Schweiz entsprechende Markierungsarbeiten folgen.
Ein spannendes neues Angebot ist der offizielle Aufstieg zu der Festung Königstein, der in der Sächsischen Schweiz ausgewiesen wird. Dieser naturbelassene Pfad ist nicht nur für Gravel- und Mountainbiker attraktiv, sondern lädt alle Radler zu einem einzigartigen Erlebnis ein. Der Aufstieg erfordert etwas Geschick und Kondition, bietet jedoch eine der schönsten Aussichten der Region.