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Tango in Sachsen: Kulturhauptstadt blickt nach Südamerika

Tango in Sachsen: Kulturhauptstadt blickt nach Südamerika
Untrennbar mit dem Tango verbunden: Mit dem Bandoneon haben Sachsens Instrumentenbauer an der Geschichte des Tangos mitgeschrieben. / Foto: Hendrik Schmidt/dpa
Von: DieSachsen News
Wie viel Sachsen steckt im Tango? Dem spürt das Kulturhauptstadtprogramm in zahlreichen Veranstaltungen nach.

Unter dem Titel «Bewegende Klänge» nimmt Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas 2025 den Tango in den Blick. Dazu werden das ganze Jahr über in der Stadt und Region Milongas, wie Tango-Tanzveranstaltungen genannt werden, und Konzerte geboten ebenso thematische Führungen. Am 8. Juli erklingt auf dem Theaterplatz eine eigens in Auftrag gegebene Komposition unter dem Titel «Tango Pur!» und der MDR verspricht zum Auftakt seines Musiksommers (8. August) ein von «südamerikanischen Klängen geprägtes Programm». Dazu gehören Werke von Astor Piazzolla. 

Hintergrund ist, dass die Wurzeln des Bandoneons in Chemnitz liegen. Hier hat im 19. Jahrhundert Carl Friedrich Uhlig die Concertina erfunden, die zum Bandoneon weiterentwickelt wurde. Zudem wurde der Bau dieser Instrumente einst in Carlsfeld im Erzgebirge zur Perfektion getrieben und zehntausende dieser Instrumente von dort nach Südamerika exportiert. Auch heute fertigen sächsische Instrumentenbauer Bandoneons.

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