Mit ostdeutscher Fotografie wird beim internationalen Kunstpublikum der Biennale in Venedig für das Kulturhauptstadtjahr 2025 in Chemnitz geworben. In Leipzig habe es nicht nur ab 1913 die erste Professur für Fotografie an einer deutschen Kunstakademie überhaupt gegeben, sagte Kuratorin Kristin Dittrich am Dienstag. Es sei auch der einzige Ort zu DDR-Zeiten gewesen, wo Fotografie studiert werden konnte. Dort habe sich Spitzenklasse entwickelt, die international im Schatten der Düsseldorfer Kunstakademie stehe. Daher sollen im Parallelprogramm der Biennale nun solche Positionen gezeigt werden. Dabei gehe es um ostdeutsche Identität. Gezeigt würden Arbeiten von Margret Hoppe, Oskar Schmidt und Edgar Leciejewski - allesamt Meisterschüler von Timm Rautert, hieß es.
Die Ausstellung wird vom Kunstfestival Begehungen organisiert und soll vom 20. April bis 30. Juni im Pavillon «Desire Lines» zu sehen sein. Dabei kooperiert das Festival mit zwei Partnerorganisationen. Ziel sei es, das Publikum auf das Kulturhauptstadtjahr 2025 und die Begehungen aufmerksam zu machen, hieß es.