Nadeln in Halloween-Süßigkeiten: Zwei Fälle in Sachsen
In Sachsen sind bisher zwei Fälle von Nadeln in eingesammelten Halloween-Süßigkeiten bekannt. In Dommitzsch (Landkreis Nordsachsen) und Rötha (Landkreis Leipzig) sollen jeweils Schokoriegel entsprechend präpariert worden sein, wie die Polizeidirektion Leipzig mitteilte. In beiden Fällen wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung aufgenommen, die Schokoriegel sichergestellt. Verletzt wurde niemand. In Dommitzsch hatte ein neun Jahre altes Mädchen die Süßigkeit an Halloween eingesammelt. Zum Fall in Rötha konnte die Polizei keine näheren Angaben machen. In zahlreichen Bundesländern waren Polizeiberichten zufolge Halloween-Süßigkeiten mit Nadeln, Nägel, Schrauben und anderen Metallteilen manipuliert worden. Betroffen sind Schokoriegel, Kaubonbons, Weingummi und Waffelschnitten. Neben Sachsen wurden Fälle etwa auch in Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen, Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen gemeldet. Selbst in Österreich wurden Funde öffentlich. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten