Im Düsseldorfer Prozess gegen mutmaßlich gewalttätige Antifa-Aktivistinnen hat eines der Opfer von langwierigen psychischen Folgen berichtet. Sie habe im Thor-Steinar-Laden in Erfurt als Verkäuferin an einem Samstag für eine Kollegin ausgeholfen, als sie überfallen worden sei, sagte die 36-Jährige als erste Zeugin in dem Prozess aus.
Kurz vor dem Überfall am 23. April 2022 sei intern die Meldung gekommen, dass es Farbanschläge auf andere Filialen gegeben habe und deswegen die Ladentür abgeschlossen werden sollte. Das haben sie getan. Aber dann hätten zwei junge Frauen vor der Tür gestanden.
«Eine von denen war 14 Tage vorher schon einmal als Kundin im Laden. Die hat sich umgesehen.» Sie habe zwar einen Mundschutz getragen, aber die Augenpartie und die Stimme habe sie wieder erkannt.