In Sachsen sind innerhalb eines Tages mehr als 3000 Neuinfektionen registriert worden. Insgesamt schlagen für den Freistaat seit Beginn der Pandemie im vergangenen März 149 707 Corona-Infektionen zu Buche - alleine von Donnerstag auf Freitag kamen 3049 hinzu, wie aus den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen liegt demnach bei 298, am Vortag lag die Inzidenz bei 269,8. Sachsen bleibt mit Blick auf die Inzidenz bundesweit negativer Spitzenreiter. Deutschlandweit liegt der Wert derzeit bei 137.
Die Daten sind derzeit aber noch schwierig zu interpretieren, weil es über den Jahreswechsel Verzögerungen gegeben hat. Das RKI geht davon aus, dass die Meldedaten zum Infektionsgeschehen frühestens Ende nächster Woche/Anfang übernächster Woche wieder belastbar sind. Landesweit und bundesweit hat laut RKI der Landkreis Meißen mit 541,1 den höchsten Inzidenzwert.
Unterdessen wurde in Sachsen erstmals die neue Variante des Coronavirus aus Großbritannien nachgewiesen. Die Mutation war bei einer Person aus Dresden aufgetreten, die aus Großbritannien zurückgekehrt war. Die betroffene Person hatte sich nach Angaben des Dresdner Gesundheitsamtes sofort in Quarantäne begeben. Die Virus-Variante war durch ein stichprobenartiges Screening positiver Proben beim Robert Koch-Institut nachgewiesen worden.