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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Unser DIY Handwerks Beitrag - Gartenbank selber bauen

Bildquelle: Antranias / pixabay.com
Bildquelle: Antranias / pixabay.com

Eine schöne Gartenbank wertet jeden Garten auf. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie kostengünstig selbst eine Gartenbank bauen können.

Eine schöne Gartenbank wertet jeden Garten auf. Im Frühling und Sommer kann man sich in die Sonne setzen und das Zwitschern der Vögel oder in den Abendstunden die Stille genießen. Gartenbänke bekommt man entweder fertig oder als Bausatz im Möbelhaus oder man kann sie sich kostengünstig selber bauen.

Welche Art von DIY Bank darf es sein?


Gartenbänke gibt es aus Holz, Metall oder Kunststoff, wobei sich Holzbänke für die DIY-Arbeit am besten eignen. Es gibt Bänke mit und ohne Rückenlehne, mit oder ohne Armlehne, klassische Bänke, Baumbänke und 2-Sitzer, 3-Sitzer oder 4-Sitzer. Je nachdem, welche Art Sie bauen möchten und wie viel Erfahrung Sie in DIY Arbeiten mitbringen, können Sie sich entweder selber eine Skizze zeichnen oder auf eine vorgefertigte Anleitung aus dem Internet, Büchern oder DIY-Zeitschriften zurückgreifen.

Material


Je nach gewünschtem Modell wird unterschiedliches Material benötigt. Möchte Sie eine klassische Holzbank selber bauen, benötigen Sie

  • Zugeschnittenes Holz für die Sitzfläche und Füße
  • ggf. zugeschnittenes Holz für Arm- und/oder Rückenlehne
  • Schrauben
  • Öl, Wachs, Lasur oder Holzschutzfarbe bzw. Lack

Dieses Werkzeug benötigen Sie

Egal, welche Art von Bank Sie bauen möchten, benötigen Sie meist

  • Schutzausrüstung
  • Handsäge oder ggf. Motorsäge
  • Schleifpapier
  • Schleifklotz
  • Akkuschrauber
  • Bleistift
  • Zollstock
  • Pinsel oder Farbroller

Das passende Holz

"Eine Bank steht normalerweise das ganze Jahr über draußen. Umso wichtiger ist, dass man sich das richtige Holz aussucht, wenn man eine Bank selber bauen möchte", so die Experten des Gartenmöbel Depot. Dies muss stabil und witterungsbeständig sein. Eine große Auswahl findet man sowohl unter den heimisch wachsenden Baumarten wie unter tropischen Hölzern. Zu den beliebtesten einheimischen Hölzern für Outdoor Möbel gehören Douglasie, Eiche, Robinie und Lärche, insbesondere das Kernholz der Lärche. Das Kernholz ist der dunkel verfärbte Holzteil, den man im Stammquerschnitt erkennen kann. Dieser gilt bei der Lärche als besonders witterungsbeständig. Außerdem bietet der hohe Harzgehalt einen guten Schutz vor Fäulnis. Eichenholz ist ebenfalls witterungsbeständig und eignet sich gut für rustikale Baumstammbänke oder Knüppelholzbänke. Noch stabiler und witterungsbeständiger ist das Holz der Robinie. Vorsicht geboten ist jedoch bei Eiche und Douglasie hinsichtlich ihrer korrosionsbegünstigenden Eigenschaften auf Eisen in feuchter Umgebung.

Schrauben und andere metallische Bestandteile der Bank sollten regelmäßig gepflegt und kontrolliert werden. Auch Nadelhölzer wie Tanne, Fichte und Kiefer kann für DIY Outdoor-Möbel genutzt werden. Der Vorteil an diesen ist, dass das Holz besonders preiswert und einfach zu verarbeiten ist. Allerdings sollte man bei diesen Arten nur kesseldruckimprägniertes Holz verwenden. Bei der Kesseldruckimprägnierung wird dem Holz Wasser entzogen und es werden Holzschutzsalze hinzugegeben. So wird die natürliche Zersetzung verhindert. Zu den geeigneten tropischen Hölzern gehören das äußerst witterungsbeständige Teak, das stabile Akazienholz, das Pilzen und Insekten standhält, Eukalyptus mit witterungs- und schädlingsbeständigen Eigenschaften, das witterungs- und schädlingsbeständige, widerstandsfähige Sipo-Holz und das sehr belastbare, witterungs- und schädlingsbeständige Bankirai.

Holzpflege

Akazie, Robinie und Teakholz benötigen nur wenig Pflege. Alle anderen Hölzer benötigen etwas mehr Schutz. Pflege schadet in keinem Fall, wenn man sich noch lange an seiner DIY Bank erfreuen möchte. Immerhin ist die Gartenbank normalerweise das ganze Jahr über Hitze, Nässe und Insekten ausgeliefert. Zum Imprägnieren verwendet man Öl, Wachs, Lasur oder Lack bzw. Holzschutzfarbe. Wofür man sich entscheidet, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Wer die Holzmaserung erkennbar behalten möchte, der entscheidet sich für Öl, Wachs, Lasur oder farbloses Lack.

Für Harthölzer wird Öl oder Wachs empfohlen, wobei Öl meistens als angenehmer empfunden wird, da es nicht so klebrig ist. Für Weichhölzer hingegen eignen sich Lasuren. Zu Beginn und zum Ende einer Gartensaison reinigt man das Holz mit Seifenlauge aus Naturseife. Bei Bedarf können Sie einen sog. Entgrauer anwenden. Holzentgrauer hat eine bleichende Wirkung und versetzt die Holzoberfläche in ihren optisch natürlichen ursprünglichen Zustand zurück. Bei starker Abnutzung sollte die Holzoberfläche vor der Pflege geschliffen werden. Wenn Sie Ihrer Gartenbank einen Anstrich verpassen möchten, dann können Sie zu Lack oder Holzschutzfarbe greifen. Lack bildet eine dickere Schicht, ist jedoch schwerer zu erneuern. Pigmentierte Schichten sorgen für einen besseren UV-Schutz, lassen aber von der Holz-Optik nichts mehr erkennen. Um Outdoor Möbeln einen zusätzlichen Schutz zu bieten, können Sie außerdem eine Schutzplane verwenden.

Die richtige Farbe


Möchten Sie Ihre selber gebaute DIY Gartenbank bunt anstreichen, steht Ihnen natürlich offen, welche Farbe Sie wählen. Als besonders beliebt gelten Hellblau und Weiß, weil sie schöne Akzente zum Grün des Rasens bilden. Auf einem kräftigen Rot oder Blau kommen Verschmutzungen deutlich weniger zur Geltung.

Fazit: Gartenbank selber bauen


Wenn Sie ein wenig DIY Erfahrungen und etwas Geschick mitbringen, können Sie eine Bank ganz einfach selber bauen. Je nachdem, welche Art von Gartenbank Sie bevorzugen, können Sie auf fertige Anleitungen zurückgreifen oder das gewünschte Modell selber skizzieren. Material und Werkzeug richten sich nach dem Modell, das Sie sich wünschen. Wichtig ist, dass Sie sich für das richtige Holz entscheiden. Hier gibt es verschiedene Arten von einheimischen und tropischen Hölzern, welche die richtigen Eigenschaften für Outdoor-Möbel mitbringen. Außerdem sollten Sie ihre Gartenbank regelmäßig pflegen, um lange Freude daran haben zu können.