Das Interesse an Sport, Ernährung und Nahrungsergänzungsmitteln ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Insbesondere seit der immer weiteren coronabedingten Verlängerung des Lockdowns wollen sich mehr und mehr Deutsche sportlich betätigen. In den letzten fünf Jahren ist der Umsatz mit Nahrungsergänzungsmitteln um durchschnittlich sechs Prozent pro Jahr gestiegen.
Dabei gibt es eine breitgefächerte Palette an unterschiedliches Supplement und Nahrungsergänzungen, die den Körper in verschiedenen Formen unterstützen sollen. Am häufigsten trifft man auf Omega 3, Magnesium oder Vitamine wie C, D, E. Im Mittelpunkt des Interesses stehen hierbei aber definitiv vegane Proteine, die vor allem in Pulverform zur leichten Zubereitung von Drinks verkauft werden. Proteine sind Aminosäureverbindungen. Es gibt einen Unterschied zwischen essentiellen und nicht-essentiellen Aminosäuren. Neun Aminosäuren werden als essentielle Aminosäuren klassifiziert, das bedeutet, dass der Körper nicht in der Lage ist, diese selbst zu bilden. Die restlichen elf nicht-essentiellen Aminosäuren können hingegen vom Körper selbst produziert werden. Wenn eine Aminosäure fehlt, hat das zur Folge, dass die Proteinsynthese im Körper gestört wird. Da Proteine ein grundlegender Bestandteil des menschlichen Körpers sind, kann die Zufuhr von Proteinpulver die Bildung von Muskelmasse unterstützen. Die Muskelstimulation im Training führt zu einem Anpassungsprozess der Muskeln, was zu einer Zunahme der Muskelmasse durch die sogenannte Muskelfaserhypertrophie führt. Entscheidend dafür sind die Proteinmoleküle, die wir aus der Nahrung oder mit veganen Protein-Shakes aufnehmen. Die schnelle Verfügbarkeit dieser Grundkomponente kann auch die Regenerationszeit des Körpers verkürzen. Hier sind auch die Einnahmezeiten der Proteinpulver zu beachten.