Der erfolgreiche Pop-Roman «Superbusen» als Coming-of-Age-Geschichte einer jungen ostdeutschen Frau wird fürs Kino verfilmt. Dazu war das Filmteam in den vergangenen Tagen in Chemnitz zu Gast für Aufnahmen an der Technischen Universität, am Karl-Marx-Monument und für diverse Straßenszenen. Hauptfigur Gisela, die nach ihrem Abitur von Dresden zum Studium nach Chemnitz zieht und dort mit Freundinnen eine Band namens «Superbusen» gründet, wird von Rapperin Finna («Zartcore», «Riot Feminist») verkörpert. Sie steht den Angaben nach erstmals für einen Film vor der Kamera.
«Superbusen» ist der 2020 erschienene Debütroman von Paula Irmschler über das Leben in politisch aufgeheizten Zeiten in Ostdeutschland. Dabei nimmt die Autorin Bezug auf die rechtsextremen Ausschreitungen in Chemnitz 2018. Es geht um Freundschaft, Musik und Feiern, um Rassismus, Bodyshaming und den Blick einer jungen, linken Frau, die in Ostdeutschland aufgewachsen ist. Nach dem großen Erfolg als Roman hat das Popdrama auch schon Einzug in die Theaterwelt gehalten: 2022 brachte das Theater Chemnitz die Geschichte als szenisch-musikalischen Roadtrip auf die Bühne.