Der ostdeutsche Maschinen- und Anlagenbau kämpft mit einem erheblichen Auftragsrückgang. Die Bestellungen sanken im ersten Quartal entgegen dem Bundestrend um 15 Prozent, wie der Branchenverband VDMA Ost informierte. Das liege vor allem an einer geringen Nachfrage aus dem Ausland. Während das Inlandsgeschäft um 16 Prozent zulegte, brachen die Aufträge aus anderen Ländern im Vergleich zum Vorjahresquartal preisbereinigt um 22 Prozent ein.
«Die Kunden unserer Mitglieder investieren aktuell vor allem in Instandhaltung und Effizienz des Status quo», erläuterte der Geschäftsführer des VDMA Ost, Oliver Köhn, die jüngste Entwicklung. «Größere Investitionsentscheidungen werden aufgrund geopolitischer Unsicherheiten verschoben.»