VW macht nach der Sitzung seines Aufsichtsrates zu möglichen Einsparungen weiter keine Angaben zu möglichen Werksschließungen und Stellenabbau. Der Konzernvorstand habe dem Aufsichtsrat in seiner heutigen Sitzung ein umfangreiches Maßnahmenpaket mit 12 Initiativen und das Zielbild 2030 vorgestellt, teilte der Konzern nach der Sitzung mit. Das Gremium war um 16 Uhr zusammengekommen, um über mögliche Sparpläne des Konzernvorstandes zu beraten.
«Mit unserem Zukunftsplan gehen wir aus eigener Kraft in die nächste Phase der Transformation», wird Konzernvorstand Oliver Blume in der Mitteilung zitiert. So solle die Modellpalette schrittweise um bis zu 50 Prozent gestrafft werden und die Anzahl möglicher Ausstattungsoptionen um bis zu 75 Prozent sinken. Angaben zu einem möglichen Stellenabbau und Werksschließungen, über die Medien zuvor berichtet hatten, machte er nicht.
«Wie zu erwarten, wurden keine Beschlüsse beim VW-Aufsichtsrat getroffen, sondern nur allgemeine Ziele - die eigentlich zum großen Teil schon bekannt waren - kommuniziert», kommentierte der Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer. «Kein Wort zu Werken, kein Wort zur Beschäftigung.»