Aus der «Mokka-Milch-Eisbar» wird «Mokka Milch» - und damit kehrt ein Berliner Kult-Lokal aus DDR-Zeiten in neuem Gewand zurück. Zur Eröffnung am Mittwochabend schaute mit Thomas Natschinski ein besonderer Gast vorbei: Der heute 78-Jährige und seine Band widmeten dem Lokal in der Karl-Marx-Allee mit «In der Mokka-Milch-Eisbar» (1969) einen eigenen Song. Unzählige Male sang Natschinski die Zeilen «In der Mokka-Milch-Eisbar hat sie mich geseh'n, in der Mokka-Milch-Eisbar, da ist es gescheh'n».
«Wir hatten hier um die Ecke unseren Probenraum. Und die "Mokka-Milch-Eisbar" war unser Stammlokal», erzählt der Sänger, Komponist und Songwriter der Deutschen Presse-Agentur. «Vor der Probe, nach der Probe, da in der Ecke war unser Stammtisch. Da haben wir gesessen und Cola mit Wodka getrunken.» Manchmal habe es auch einen Eisbecher gegeben. «Das war der Aufhänger, warum wir gesagt haben: Dann machen wir doch ein Lied.»