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1:2 im Kellerduell: Dynamo erreicht Tabellenende

1:2 im Kellerduell: Dynamo erreicht Tabellenende
Nicolai Rapp (l) brachte Dynamo Dresden früh in Führung. / Foto: Swen Pförtner/dpa
In der ersten Halbzeit geht Dynamo Dresden einmal mehr in Führung. Am Ende bleiben die Punkte aber in Hannover.

Tabellenende statt Befreiungsschlag: Dynamo Dresden ist nach dem 1:2 (1:0) im Kellerduell bei Hannover 96 Letzter der 2. Fußball-Bundesliga. Bei dem bisherigen Schlusslicht verspielte die Mannschaft von Dynamo-Trainer Thomas Stamm einmal mehr eine Führung und bleibt auswärts sieglos - und mit zwei Siegen und zwei Remis bei sechs Niederlagen mitten im Abstiegskampf. «Der Tabellenplatz ist erst am 34. Spieltag entscheidend», sagte Stamm bei Sky, «das zweite Tor ist sehr unglücklich, und dann ist es mit der Gelb-Roten Karte schwierig.»

Vor 37.200 Zuschauern in der Heinz von Heiden Arena zeigten die Sachsen eine couragierte Leistung in der ersten Halbzeit, um im zweiten Spielabschnitt ähnlich schwach zu agieren, wie die Gastgeber im ersten Spielabschnitt.

Frühe Führung für Dynamo

Gegen völlig verunsicherte Gastgeber, die in vier Pflichtspielen unter dem neuen Trainer Sandro Wagner bei drei Niederlagen sieglos geblieben waren, hatte Nicolai Rapp in der elften Minute Dynamo nach einer Ecke in Front gebracht. Doch in der insgesamt niveauarmen Partie blieben weitere große Möglichkeiten selten. Der Ex-Hannoveraner Jonas Sterner brachte eine halbe Stunde später noch einen Schuss auf den von Leo Weinkauf gehüteten Tor, doch Hannovers Schlussmann war auf dem Posten.

Nach dem Seitenwechsel nahmen die Aktionen der Gastgeber klarere Formen an. Hannover kam zunächst durch Marcel Hartel zur klarsten Chance in der 52. Minute, zwei Minuten später durch Husseyn Chakroun zum Ausgleich. Dresden war jetzt völlig von der Rolle, auch wenn Alexander Rossipal noch den Pfosten getroffen hatte. 

Nach einem missglückten Spielaufbau im eigenen Strafraum foulte Friedrich Müller Gegenspieler Chakroun im Strafraum, den fälligen Strafstoß verwandelte Hartel souverän (61.). 

Platzverweis für Müller

Nur fünf Minuten später musste Nachwuchsspieler Müller nach einem weiteren Foulspiel vorzeitig mit Gelb-Rot den Platz verlassen und verstärkte damit die Misere der Sachsen in der Defensive. In Unterzahl stemmte sich Dresden gegen die drohende Niederlage, hatte dabei Glück, dass ein Tor von Benjamin Källmann (76.) der VAR-Prüfung nicht standhielt. Ein Tor wollte Dynamo nicht mehr gelingen.

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