Pagenschnitt, rote Lippen und unverwechselbare Stimme: Das ist seit Jahrzehnten das Markenzeichen von Mireille Mathieu. So trat die Chanson-Sängerin auch am Mittwochabend in Chemnitz auf die Bühne - und startete ihre Deutschland-Abschiedstournee. Das Publikum in der gut gefüllten Stadthalle zeigte sich begeistert von der 80-Jährigen. Der große Abschied von der Bühne fällt der französischen Chanson-Ikone offenbar schwerer als gedacht: Bereits 2024 hatte sie mit ihrer Tournee «Goodbye my Love Goodbye» ihren Abschied von längeren Tourneen angekündigt. Nun kehrt sie doch noch einmal auf die großen Bühnen zurück: Die Konzerte in den kommenden Wochen in Deutschland sind den Angaben zufolge die letzten Auftritte der Sängerin - unter dem Titel «Goodbye my Love Goodbye. Das Finale der Welt-Abschiedstournee». Nach dem Auftakt in Chemnitz geht es für Mathieu am 30. Oktober im Tempodrom in Berlin weiter. Es folgen im November: die Alte Oper Frankfurt/Main (2.11.), das Festspielhaus Baden-Baden (4.11.), das HCC in Hannover (6.11.), die Meistersingerhalle in Nürnberg (8.11.), der Kulturpalast in Dresden (9.11.), die Tonhalle Düsseldorf (11.11.), der Rosengarten Mannheim (15.11.), die Isarphilharmonie in München (16.11.) und schließlich das Leipziger Gewandhaus (17.11.). Seit sechs Jahrzehnten begeistert Mathieu, die «Grande Dame des Chansons», die Fans rund um den Globus. Mit Deutschland verbindet die Sängerin eine besondere Geschichte. Hier wurde sie als «Spatz von Avignon» gefeiert, hier landete sie Erfolge mit Liedern wie «Hinter den Kulissen von Paris» und «Akropolis Adieu». Doch ihre Verbindung reicht weit über die Musik hinaus. 1984 erhielt Mathieu das Bundesverdienstkreuz für ihre Verdienste um die deutsch-französische Freundschaft. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenEnge Verbindung zu Deutschland