In der Welt der Kryptowährungen gibt es eine neue, ehrgeizige Akteurin: Worldcoin. Das Projekt, das von Sam Altman, dem Mitbegründer von OpenAI, und dem Deutschen Alex Blania ins Leben gerufen wurde, hat das Ziel, die weltweit größte Identitäts- und Finanzinfrastruktur als öffentliches Gut zu schaffen. Doch während die Vision von Worldcoin fasziniert, werfen Datenschutzbedenken und regulatorische Hürden Fragen auf.
Die Vision von Worldcoin
Worldcoin ist mehr als nur eine weitere Kryptowährung. Das Projekt zielt darauf ab, eine globale Identitätsinfrastruktur zu schaffen, die es jedem Menschen ermöglicht, seine Einzigartigkeit und Menschlichkeit zu beweisen. Dies geschieht durch den Einsatz von World ID, einem System, das auf der Technologie der Nullwissenbeweise basiert und es ermöglicht, die Identität eines Menschen zu verifizieren, ohne persönliche Daten preiszugeben.
Die Technologie hinter Worldcoin ist beeindruckend. Ein Gerät namens Orb, das in einem Vorort von Erlangen entwickelt wurde, verwendet multispektrale Sensoren, um die Einzigartigkeit und Menschlichkeit einer Person zu verifizieren. Nach erfolgreicher Verifizierung erhält die Person eine sogenannte "World ID" und eine Art Begrüßungsgeld in Form von Worldcoin-Token.