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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Sparsam leben – So klappt der Versuch!

USA-Reiseblogger / pixabay.com
USA-Reiseblogger / pixabay.com

Sparsam leben bedeutet nicht den Verzicht auf alle schönen Dinge. Mit diesen einfachen Methoden kann der Geldbeutel entlastet und ein Polster aufgebaut werden.

Wenn gegen Ende des Monats immer gerechnet werden muss, was man sich noch leisten kann, oder wenn noch einige unbezahlte Rechnungen offen sind, dann leidet die Lebensqualität. Es gibt jedoch einige Dinge, die man tun kann, sodass man am Ende sogar noch ein wenig Geld für die hohe Kante übrig hat. Mit nur wenigen Veränderungen im Leben kann man schon viel erreichen. Dabei geht es nicht um Verzicht auf alle schönen Dinge oder alles was Spaß macht, sondern um Einschränkung. Denn ein sparsames Leben kann auf lange Sicht viel erfüllender sein als ein Verschwenderisches.

Überlegen was man wirklich braucht


Wenn man langfristig Geld sparen möchte, sollte man sein Kaufverhalten genau analysieren. Hier kann das Führen eines Haushaltsbuches helfen, um einen Überblick zu bekommen, wofür man sein Geld ausgibt. Sieht man schwarz auf weiß, welche Kosten der tägliche Coffee-To-Go und das belegte Brötchen über den Monat hinweg verursachen, nimmt man sich in Zukunft vielleicht lieber einen Thermobecher und eine Stulle von zuhause mit.

Manchmal ist man in Kauflaune und bemerkt gar nicht, wie viel Geld man ausgibt. Vor jedem Kauf sollte man sich daher überlegen, ob man dieses bestimmte Produkt wirklich braucht. Oft geht es nämlich nur darum, etwas einfach haben zu wollen, ohne dass man einen wirklichen Mehrwert daraus zieht. Braucht man die fünfte Handtasche wirklich, oder noch einen weiteren Anzug im Schrank?

Beim Internet-Shopping hilft es, wenn man die Wunschprodukte nicht gleich bestellt, sondern einen Tag im Einkaufswagen lässt. Schaut man sich die Produkte zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal an, überlegt man es sich vielleicht doch noch anders und kommt zur Erkenntnis, dass man das Produkt doch nicht wirklich braucht. Auf diese Weise verhindert man Impulskäufe, die aus einer Laune heraus entstanden sind.

Clever und gesundheitsbewusst einkaufen


Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Menschen, die mit einem leeren Magen den Wocheneinkauf erledigen, mehr Lebensmittel kaufen. Daher sollte man zuvor einen kleinen Snack zu sich nehmen, damit man sich nicht zu Impulskäufen im Supermarkt verleiten lässt.
Häufig werden Süßigkeiten oder ungesunde Snacks gekauft, die teuer und vor allem ungesund sind. Auch wenn man eine Naschkatze ist, kann man sich an dieser Stelle überlegen, ob weniger auf lange Sicht nicht mehr ist.

Hier hilft es auch, nur einmal pro Woche einkaufen zu gehen, anstatt mehrmals. Eine Liste und ein wenig Planung helfen dabei, auf Dauer Geld zu sparen, denn wer öfters einkaufen geht, kauft auch mehr.

Unverderbliche Dinge, die man jeden Tag braucht, wie zum Beispiel Toilettenpapier oder Küchenschwämme kann man kaufen, wenn sie im Sonderangebot sind.

Steht eine größere Anschaffung an, sollte man vorher im Internet auf Vergleichsportalen die Preise des Wunschprodukts miteinander vergleichen, sodass man beim günstigsten Händler bestellen kann. Sofern die Anschaffung nicht dringend ist, kann man auf Sonderaktionen wie Black Friday Sales oder andere saisonale Rabattaktionen warten, um das Wunschprodukt noch günstiger zu bekommen. Wer Geduld hat, wird oft belohnt.

Bequemer heißt oft teurer


Der Komfort, nicht selbst kochen zu müssen, wird häufig teuer durch Auswärtsessen oder Lieferdienste erkauft. Wer etwas an sich arbeitet und öfter selbst kocht, kann auf Dauer viel Geld im Alltag sparen. Das bedeutet nicht, dass man gar nicht mehr in Restaurants gehen oder sich gelegentlich eine Pizza liefern lassen sollte, sondern darum, eine gesunde Balance zu finden zwischen einem sparsamen und einem bequemen Lebensstil.

Vielleicht kann man auch das Abo im Fitnessstudio einem Check unterziehen. Wer dort hauptsächlich aufs Laufband steigt, kann sich die Mitgliedschaft nämlich sparen, und stattdessen lieber draußen joggen gehen.

Strom sparen


Auch in der Wohnung lässt sich einiges an Geld sparen, wenn man seinen Energieverbrauch genauer unter die Lupe nimmt. Läuft der Fernseher grundsätzlich jeden Abend, auch wenn niemand schaut? Dann kann man diesen getrost ausschalten.
Geräte auf Standby zu haben, ist zwar bequemer, weil sie schneller anspringen, doch auch der Standby-Modus verbraucht Strom. Deswegen ist Steckerziehen die günstigere Alternative. Das Austauschen von herkömmlichen Glühbirnen gegen LED-Lampen bringt zudem nicht nur eine Stromersparnis, sondern auch mehr Helligkeit in die Wohnung.

Übriges Geld anlegen


Wer am Ende des Monats noch Geld übrig hat, sollte dieses auf ein Extrakonto legen, sodass es dort sicher ist vor Spontankäufen. Noch besser als das Parken auf einem Tagesgeldkonto ist, wenn man es zum Beispiel in einem Aktienfonds anlegt. Auf diese Weise wächst das Ersparte dann sogar mit der Zeit an und man kann sich ein finanzielles Polster aufbauen.

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