Der Kauf eines Eigenheims ist nach wie vor ein großer Traum vieler Deutschen. Durch die niedrigen Bauzinsen war es in den letzten Jahren möglich, ein Eigenheim wirklich günstig zu finanzieren. Wer sich für den Hauskauf interessiert, sollte jedoch viel Planung in die eigene Baufinanzierung stecken. Mit der richtigen Vorbereitung lässt sich unter dem Strich nämlich viel Geld sparen. Doch was ist genau zu beachten und welche Faktoren erweisen sich am Ende als besonders wichtig?
Abschließend lässt sich also festhalten, dass ein Zinsvergleich nahezu unabdingbar ist, um die eigene Immobilienfinanzierung möglichst günstig zu gestalten.
Zinsersparnis für höhere Tilgung nutzen
Das aktuell niedrige Niveau der Bauzinsen sollten Immobilienkäufer nutzen, um von Anfang an eine höhere Tilgung zu vereinbaren. Dieser Schritt hat viele Vorteile:
- Die Darlehenssumme wird schneller getilgt
- Die Zinskosten fallen insgesamt niedriger aus
Auch hier soll ein kleines Beispiel verdeutlichen, welche Ersparnis möglich ist:
| Finanzierung I | Finanzierung II | |
| Darlehenssumme | 250.000 Euro | 250.000 Euro |
| Zinssatz | 1,8% p.a. | 1,8% p.a. |
| Laufzeit | 15 Jahre | 15 Jahre |
| Anfängliche Tilgung | 2% | 3,2% |
| Monatliche Rate | 791,67 Euro | 1.041,67 Euro |
| Zinskosten nach 15 Jahren | 56.472 Euro | 49.855 Euro |
| Restschuld | 163.972 Euro | 112.355 Euro |
Tabelle 1: Beispielrechnung für die Wirkung einer höheren anfänglichen Tilgung
Das Beispiel zeigt sehr deutlich, dass eine höhere Tilgung sowohl die Restschuld als auch die Zinskosten über die Laufzeit hinweg deutlich senkt. Die Zinsersparnis von fast 7.000 Euro konnte in diesem Beispiel zusätzlich in die Tilgung investiert werden.
| Hinweis: Eine höhere Tilgung ist nur in dem Rahmen sinnvoll, wie sie sich auch finanzieren lässt. Somit sollte die monatliche Rate immer so hoch ausfallen, dass Kreditnehmer sie problemlos stemmen können. |