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Broker für Aktienanlage: Das sollten Trader beachten

Firmbee / Pixabay.com
Firmbee / Pixabay.com

Je nach Trader-Typ und eigener Strategie sind unterschiedliche Broker interessant. Doch welche Kriterien sollten diese Broker erfüllen?

Übersicht: Welche Broker eignen sich für welchen Trader-Typ?

Minizinsen für Sparbuch oder Tagesgeld treiben viele Sparer in Richtung Börse. Renditen von 5 Prozent bis 6 Prozent – eine verlockende Aussicht. Bevor Anleger ihren ersten Wertpapierdeal einfädeln können, braucht es das Handelskonto bei einem Broker. Die Auswahl ist inzwischen riesig. Neben dem klassischen Retail-Broker haben sich in den letzten Jahren gerade Direktanbieter zur ernsten Konkurrenz entwickelt.

Ein Grund: Niedrige Kosten. Macht dieser Aspekt einen Wertpapierbroker allein zum beliebten Anbieter? In der Praxis zählt das Gesamtpaket. Gerade erfahrene Trader lösen sich von der Fixierung auf die Kosten – und sehen eher den Mix aus Leistungen, Service und den Gebühren.

Broker für Einsteiger: Niedrige Gebühren als wichtigstes Argument


Anleger legen bei der Auswahl ihres Brokers auf einen Punkt besonders viel Augenmerk – die Gebühren. Was sofort auffällt, sind die Depotkosten – sprich Gebühren, welche Anbieter für die Depotführung abrechnen. Glücklicherweise verzichten inzwischen viele Broker – besonders Direktbroker – auf diese Gebühren.

Damit hat sich das Thema noch lange nicht erledigt. Kostenbewusste Anleger kommen am Blick ins Preis-/Leistungsverzeichnis nicht vorbei. Hintergrund: Für den Handel mit Wertpapieren sind die Orderkosten von entscheidender Bedeutung.

Etabliert haben sich zwei Modelle:

-    Orderprovision
-    Flatrate.

Letztere hat den Vorteil, dass immer nur ein Preis gezahlt wird – egal, wie hoch das Ordervolumen ist. Orderprovisionen, die basierend auf der Ordergröße abgerechnet werden, scheinen hier im Nachteil. Aber: Dieses Modell kann Vorteile haben.

Parallel machen sich weitere Gebührenbestandteile bemerkbar. In der Praxis fallen Unterschiede bei der Abrechnung von Fremdspesen und Handelsplatzentgelten auf. Genauso unterscheiden sich Broker in den Servicepauschalen, die für:

-    Zweitschriften
-    Ausübung von Stimmrechten
-    Erträgnisaufstellungen

erhoben werden. Unterm Strich muss es vor der Eröffnung eines Handelskontos um einen Vergleich aller Kostenbausteine gehen. Günstige Anbieter wie Smartbroker haben durch einen hohen Digitalisierungsgrad die Nase vorn.

Broker für Fortgeschrittene: Alls Kriterien im Blick behalten

Erfahrene Anleger treffen ihre Entscheidung nicht allein über den Preis. Wichtig sind die Konditionen und Leistungen, welche Aktienbroker in die Waagschale legen. Profis nutzen verschiedenen Anlagestrategien, wie dividendenorientierte Wertpapieranlagen. Parallel wird auch auf langfristiges Wachstum gesetzt. Dass solche Strategien aufgehen, unterstreicht das Renditedreieck.

Aktien erwirtschaften – wenn alles richtig gemacht wird, eine ansehnliche Rendite. Richtig heißt, sich für unterschiedliche Marktbedingungen passende Strategien zurechtzulegen. Gleichzeitig muss es an dieser Stelle auch darum gehen, mit geeigneten Tools zu arbeiten, um die Wertpapierkurse zu analysieren.

Das bedeutet: Trends zu erkennen – bevor sich diese entwickeln. Gerade dieser Aspekt der Kapitalanlage wird ohne Know-how und Erfahrung schwierig. Es braucht einerseits das Wissen, welche Stärken und Schwächen einzelne Indikatoren haben. Auf der anderen Seite muss jeder Trader in der Lage sein, die Signale auch richtig zu deuten. Einige Indikatoren eignen sich, um die Stabilität der Trends zu bewerten, andere zeigen überkaufte und überverkaufte Märkte an.

Andere Strategien befassen sich damit, gute Unternehmen auszuwählen, die langfristig wachsen und die kurzfristigen Schwankungen außer Acht zu lassen. Dabei geht es mehr um die Auswahl und das Erkennen von Potenzialen, die in einem Unternehmen und dessen Führung stecken.

Letztlich ist für erfahrene Anleger entscheidend, wie Broker in Bezug auf:

-    Handelsarten
-    Plattform
-    Assetportfolio
-    Kundendienst

aufgestellt sind. Anhand dieser Kriterien lassen sich Broker bewerten. Gerade bei den Handelsarten fallen zum Teil recht große Unterschiede auf. Einige Anbieter beschränken sich auf Wertpapiere, Anleihen, Währungen und Sparpläne – etwa auf Fonds. Andere Broker richten ihr Angebot eher auf Derivate aus. Hier lassen sich Zertifikate, Optionen und CFDs handeln. Achtung: Diese Broker rechnen für den Derivate-Handel keine herkömmlichen Gebühren ab, sondern arbeiten mit einem Spread und Sicherheitsleistungen (Margin).

Fazit: Broker nie nur nach dem Preis bewerten


Auf den ersten Blick sind Aktienbroker besonders gefragt, die keine Depotführungsgebühren verlangen. Eine wirklich solide Entscheidung lässt sich aber nur treffen, wenn Anleger über den Kostenaspekt hinaus die Anbieter bewerten. Es geht um Ordergebühren, die Auswahl der Assets und ob nur Aktien und Anleihen oder auch Derivate gehandelt werden können. Sprich: Broker stehen in der Praxis in einem ganzen Spektrum an Kriterien auf dem Prüfstand.

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