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Extreme Ehrlichkeit in Sachsen

Volker Reimer
Volker Reimer

Uns geht's doch gut, mir ham‘ keene Sorgen, wenn mor was brauchen, duhn mor’s uns borgen.

Unser Sachsen, gespalten wie nie,
Häufig heißt es: „Schuld sind die!“
Nur, wer ist gemeint, der hier trennt und nicht eint?

Fette Strukturen und starre Systeme,
die lähmen die Wirtschaft und uns Daheeme.
Es fehlen Ideen und es fehlen Visionen,
wie wir mal in Sachsen wohnen.
Entscheidungen trifft hier keiner mehr,
in die Zukunft blicken, dass fällt schwer.

Die Bildung und die Sicherheit,
klobbde der frühere Sparzwang breit.
Den Sachsen wurde Angst, oh weh,
doch zum „Glück“, kam da die AfD.
Ob Urban, Weidel oder Meuthen,
sie sprechen die Sprache, von ängstlichen Leuten.
Sie spielen mit Angst und überspitzen sehr gern,
so lenkt man Menschen, doch Visionen sind fern.

Angst ist das Mittel der Opposition,
sie wurde genutzt, auch beim Mindestlohn.
Welch‘ Gespenst wurde da gemalt,
wenn man Mitarbeiter plötzlich fair bezahlt.
Die Wirtschaft würde untergehen,
wir alle bei der ARGE steh’n.
Doch blicken wir ein Stück zurück,
war er doch ein großes Glück.

Veränderungen, die sind schwer,
drum setzen wir uns gern zur Wehr.
Doch später könn‘ wir ganz oft seh‘n,
mit Blick zurück ist’s doch ganz scheen.

Mit Sachverstand und etwas denken,
lässt sich Sachsen prima lenken.
Mit Ehrlichkeit und Kommunikation,
ernten Extreme nur Spott und Hohn.

Am 1. September werden wir seh’n,
mit wem wir in die Zukunft geh’n.

Uns geht's doch gut, mir ham‘ keene Sorgen,
wenn mor was brauchen, duhn mor’s uns borgen.