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Beschäftigung wächst dank ausländischer Arbeitskräfte

Beschäftigung wächst dank ausländischer Arbeitskräfte
Abdoulle Bojang aus Gambia, Mitarbeiter der omeras GmbH, bereitet Stahlbleche für die Oberflächenbehandlung vor. / Foto: Jan Woitas/dpa
Von: DieSachsen News

Unternehmen in Sachsen greifen bei der Besetzung von Stellen immer häufiger auf Arbeitskräfte aus dem Ausland zurück. In den vergangenen Jahren sei ihr Anteil an der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung stetig gestiegen: von 1,8 Prozent 2013 auf 8,0 Prozent im vergangenen Jahr, teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit auf dpa-Anfrage mit. Damit habe Sachsen aber immer noch deutlich Luft nach oben. Der Bundesschnitt liege bei 15,3 Prozent.

Der Beschäftigungszuwachs in Sachsen wurde zuletzt von ausländischen Staatsbürgern getragen, wie die Regionaldirektion hervorhob. So sei von Juni 2022 auf Juni 2023 die Zahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter um gut 3000 auf 1,643 Millionen gestiegen. Während die Zahl von Ausländern in dieser Statistik um gut 4900 zunahm, ging die deutscher Staatsbürger um knapp 1900 zurück.

«Sachsen ist ein Land, in dem sich gut arbeiten und leben lässt», sagte der Sprecher der Regionaldirektion, Frank Vollgold. «Damit das trotz des Bevölkerungsrückgangs so bleibt, braucht Sachsen Zuwanderung.» Denn das Potenzial im Inland reiche nicht, um die altersbedingten Abgänge auszugleichen. Zwar werde darum geworben, Menschen, die aus Sachsen in andere Bundesländer fortgezogen sind, zurückzuholen - ebenso wie Auspendler. Zuwanderung von qualifizierten ausländischen Kräften sei aber ebenfalls eine wesentliche Quelle für neue Arbeits- und Fachkräfte. Dafür brauche es eine gelebte Willkommenskultur.

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Die meisten Beschäftigten mit ausländischen Wurzeln kommen den Angaben zufolge aus den Nachbarländern Polen und Tschechien, gefolgt von Rumänien, Syrien und der Ukraine. Ihr Anteil ist im Landkreis Görlitz mit 11,9 Prozent am höchsten, aber auch Leipzig und Dresden liegen deutlich über dem sächsischen Durchschnitt. Das Gros der ausländischen Arbeitskräfte - rund zwei Drittel - arbeite in qualifizierten Jobs, also auf dem Niveau von Fachkräften, Spezialisten und Akademikern, hieß es.

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