Vor den Sommerferien ist die Arbeitslosigkeit in Sachsen noch einmal leicht gesunken. Im Juni waren knapp 150.000 Menschen arbeitslos gemeldet, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit informierte. Das waren knapp 1.500 oder 1,0 Prozent weniger als im Mai. Die Arbeitslosenquote blieb derweil unverändert bei 7,0 Prozent. Für die kommenden Monate wird jedoch wie im Sommer üblich mit einem erneuten Anstieg gerechnet - vor allem bei jüngeren Menschen. Das hängt mit dem Ende von Schul- und Berufsausbildung zusammen.
Laut Bundesagentur für Arbeit ist die Arbeitslosigkeit in Sachen trotz des jüngsten Rückgangs auf dem höchsten Stand seit zehn Jahren. Zuletzt lag sie im Juni 2016 höher mit damals 7,2 Prozent. Im Vergleich der Regionen kann der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge die geringste Quote vorweisen (5,4 Prozent), am höchsten ist sie in Chemnitz mit 9,7 Prozent.
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten