Für Dynamo Dresden ist die Hinrunde Geschichte – und sie endet mit einem dicken Sorgenfalten-Faktor. Am 17. Januar startet die SGD zuhause gegen Greuther Fürth in die Rückrunde, anschließend geht es zum 1. FC Magdeburg. Zwei direkte Konkurrenten im Tabellenkeller, zwei Spiele mit Pflichtsieg-Charakter, wenn der Klassenerhalt noch realistisch bleiben soll.
Denn die Lage ist ernst: Mit nur 13 Punkten steht Dynamo auf dem letzten Tabellenplatz, vier Zähler fehlen aktuell auf den Relegationsrang. Ein Blick in die Statistik macht wenig Hoffnung. In den vergangenen sechs Jahren schaffte es nur eine Mannschaft, die mit 13 Punkten nach der Hinrunde dastand, den Abstieg noch abzuwenden – Eintracht Braunschweig rettete sich in der Vorsaison über die Relegation. Ob dieses Kunststück auch der SGD gelingt, ist offen.
Die Spieler sind sich der Situation bewusst. „Alle müssen sich Gedanken machen“, forderte Angreifer Christoph Daferner zuletzt. „Es sind mehrere Dinge, an denen wir hart arbeiten müssen, um in der Rückrunde ein anderes Gesicht zu zeigen.“ Sturmpartner Stefan Kutschke versucht derweil, Mut zu machen: „Der Charakter der Mannschaft ist einwandfrei. Wir haben in vielen Spielen gezeigt, dass wir mithalten können.“ Gleichzeitig stellt der 37-Jährige klar: „Jeder muss hart mit sich ins Gericht gehen.“