SG Dynamo Dresden startet Winter-Trainingslager in der Türkei
Seit Samstag arbeitet die SG Dynamo Dresden unter südlicher Sonne an der Rückrundenvorbereitung. Mit 29 Spielern ist die SGD ins Ferienresort Lara nahe Antalya gereist, wo in den kommenden Tagen intensive Einheiten auf dem Programm stehen.
Ein Akteur fehlt aktuell noch: Jakob Zickler ist krankheitsbedingt nicht mit in die Türkei geflogen. Je nach Verlauf soll der Offensivspieler jedoch zeitnah zur Mannschaft stoßen.
Alle Leihspieler an Bord – weitere Transfers geplant
Mit im Trainingslager sind auch alle vier bisherigen Leihzugänge. Und damit könnte die Personalplanung noch längst nicht abgeschlossen sein. Weitere Neuzugänge sollen folgen, wie Sportgeschäftsführer Sören Gonther am Freitag bei seiner Vorstellungs-Pressekonferenz deutlich machte.
„In den nächsten Tagen wollen wir weiter aktiv werden. Je früher ein Neuzugang da ist, desto besser kann er sich in die Gruppe integrieren“, erklärte Gonther. Der Januar sei noch jung, Bewegung auf dem Transfermarkt daher weiterhin möglich.
Gonther setzt auf Energie und Überzeugung
Für den neuen Sportchef steht das Trainingslager auch persönlich im Fokus. Er wolle die Zeit nutzen, um Mannschaft, Trainerteam und das gesamte Umfeld kennenzulernen. Das klare Ziel: eine Einheit mit positiver Dynamik.
Gonther blickt trotz der Tabellenlage optimistisch nach vorn. Aus eigener Erfahrung wisse er, dass auch größere Rückstände noch aufzuholen seien. In der Hinrunde habe nicht viel gefehlt – entsprechend groß ist sein Vertrauen, eine konkurrenzfähige Mannschaft für die Rückrunde zusammenzustellen. Das erklärte Ziel bleibt, am Saisonende über dem Strich zu stehen.
Magdeburg reist ohne Ex-Dynamo Hoti an
Während Dynamo in der Türkei trainiert, befindet sich auch der 1. FC Magdeburg im Trainingslager – allerdings ohne einen früheren Dresdner. Andi Hoti durfte nicht mitreisen und ist auf Vereinssuche.
Sportgeschäftsführer Ottmar Schork erklärte gegenüber der Bild: „Er ist mit seiner Situation unzufrieden. Für uns war deshalb klar, dass wir nur Spieler mitnehmen, die mit Herzblut bei der Sache sind.“
Hoti war zu Saisonbeginn durchaus eingeplant, verlor jedoch im Verlauf der Hinrunde zunehmend den Anschluss. Verletzungsprobleme, fehlender Rhythmus und eine starke Konkurrenz in der Defensive sorgten dafür, dass seine Einsatzzeiten stark zurückgingen. Sportlich spielte der Innenverteidiger zuletzt kaum noch eine Rolle – eine Trennung scheint nur noch eine Frage der Zeit.
(PS)