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Dynamo gibt Profi ab: Wechsel in die 3. Liga fix

(Bild: ericxvision)
(Bild: ericxvision)

Nach einem gescheiterten Wechsel zu mehreren Klubs hat Dynamo Dresden den Transfer von Dominik Kother zum MSV Duisburg vollzogen. Der 25-jährige Spieler bringt reichlich Erfahrung für den Aufstieg mit, was für Duisburg in der aktuellen Saison von großer Bedeutung sein könnte.

Kother geht zum MSV Duisburg 

Nun hat es doch noch geklappt: Dynamo Dresden hat einen Abnehmer für den aussortierten Dominik Kother gefunden. Der 25-jährige Außenbahnspieler hatte bereits zu Jahresbeginn seinen Wechselwunsch hinterlegt und kam seitdem nur noch in der U21 der SGD zum Einsatz.

Kader zu voll: Dynamo braucht Abgänge

Der Abgang kommt für Dynamo zur rechten Zeit. Der Kader ist mit aktuell 31 Spielern deutlich zu groß, weshalb die Verantwortlichen dringend Spieler abgeben müssen. An Kother hatten zuletzt mehrere österreichische Erstligisten sowie der SSV Jahn Regensburg Interesse gezeigt, doch ein Wechsel kam zunächst nicht zustande. Nun soll laut BILD der MSV Duisburg zugeschlagen haben und den Offensivspieler unter Vertrag nehmen.

Für Kother ist es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Anfang Januar wechselte bereits Mittelfeldspieler Aljaz Casar von Dynamo zu den Zebras, nun folgt ihm sein ehemaliger Teamkollege an die Wedau.

Aufstiegserfahrung als Trumpf für Duisburg

Sportlich könnte der Transfer für Duisburg ein echter Gewinn sein. Der MSV steckt mitten im Aufstiegsrennen und steht aktuell auf Rang zwei der 3. Liga. Kother weiß, wie Aufstieg geht: In der vergangenen Saison bewies er das bereits mit Dynamo. Nach seinem Winterwechsel vom SSV Jahn Regensburg zur SGD erzielte er in 18 Spielen sechs Tore und bereitete drei weitere vor – ein wichtiger Faktor für den langersehnten Zweitliga-Aufstieg der Dresdner.

In der 2. Bundesliga konnte sich Kother allerdings weder in Regensburg noch bei Dynamo nachhaltig durchsetzen. Der erneute Tapetenwechsel soll nun neuen Schwung bringen.

Für Dynamo ist der Abgang gleich doppelt wichtig: Der Spieler wollte weg – und die SGD muss ihren Kader verkleinern, bevor am Montagabend um 20 Uhr das Transferfenster schließt.


(PS)