Leipzig erinnert an den Beginn der friedlichen Revolution
Mit einem Lichtfest und mehreren traditionellen Veranstaltungen hat die Stadt Leipzig an die friedliche Revolution in der DDR erinnert. Am 9. Oktober 1989 waren in Leipzig mindestens 70.000 Menschen protestierend durch die Stadt gezogen. Diese Montagsdemonstration gilt als entscheidend für das bald darauf folgende Ende der DDR. Jedes Jahr am 9. Oktober wird in der Leipziger Nikolaikirche mit einem Friedensgebet an die Ereignisse erinnert. Die deutsch-amerikanische Politikwissenschaftlerin Cathryn Clüver Ashbrook hielt diesmal die traditionelle Rede zur Demokratie. Am Abend schloss sich in der Innenstadt das Lichtfest an - mit Installationen, Performances und Bildern entlang eines von Künstlerinnen und Künstlern gestalteten Lichtwegs. Emotionaler Höhepunkt ist dabei, wenn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Festes aus Kerzen eine große, leuchtende 89 formen. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten