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Pandemie sorgt für Einbruch der sächsischen Exportwirtschaft

Symbolbild Außenhandel / pixabay edgarwinkler
Symbolbild Außenhandel / pixabay edgarwinkler

Die sächsischen Exporte sind wegen der Corona-Pandemie im Jahr 2020 deutlich zurückgegangen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Kamenz vom Freitag sanken sie mit einem Gesamtwert von 36,8 Milliarden Euro um 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit hat der Wert in etwa den Stand von 2016 erreicht, wie die Behörde mitteilte. 40 Prozent der Exporte waren Erzeugnisse des Kraftfahrzeugbaus im Gesamtwert von 14,6 Milliarden Euro. Dort fiel der Rückgang mit fast 15 Prozent allerdings auch überdurchschnittlich hoch aus.

Wichtigster Handelspartner blieb 2020 China. Mit etwa 7 Milliarden Euro entfielen etwa 19 Prozent der Ausfuhren auf das asiatische Land. Mit einem Minus von weniger als 3 Prozent sei der Rückgang hier moderat ausgefallen, so das Amt.

Die Importe Sachsens beliefen sich im Jahr 2020 auf mehr als 26,6 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Rekordwert des Vorjahres entsprach dies einem geringfügigen Minus von 0,5 Prozent. An der Spitze der Handelspartner stand Tschechien mit rund 18 Prozent beziehungsweise 4,7 Milliarden Euro Anteil am sächsischen Gesamtimport.

Pressemitteilung

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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