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Protest - Radfahrer planen «Nullrunden» um Staatskanzlei

Protest - Radfahrer planen «Nullrunden» um Staatskanzlei
«Sachsen braucht dringend Investitionen in sichere und moderne Radinfrastruktur», sagt Janek Mücksch. (Archivbild) / Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa
Von: DieSachsen News
Der ADFC befürchtet, dass es in Sachsen Einschnitte beim Bau von Radwegen und bei Sicherheitsmaßnahmen für Radfahrer geben könnte. Am Mittwoch ist eine Protestaktion geplant.

Aus Protest gegen mögliche Kürzungen beim Radwegebau im Doppelhaushalt 2025/26 wollen Radfahrer am Mittwoch fünf symbolische «Nullrunden» um die Sächsische Staatskanzlei in Dresden fahren. «Sachsen braucht dringend Investitionen in sichere und moderne Radinfrastruktur», sagte Janek Mücksch, Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Sachsen (ADFC).

Der ADFC Sachsen fordert ein Volumen von 40 Millionen Euro für den Radverkehr in dem Bundesland. «Ein Zehner pro Sachse - das muss drin sein!», sagte Mücksch. Der Verband setzt sich für sichere und attraktive Radwege innerorts und entlang von Kreis- und Staatsstraßen ein. Bisher liegt Sachsen bei der Ausstattung von Landstraßen mit Radwegen den Angaben zufolge unter dem bundesweiten Durchschnitt. Nur 15 Prozent der Staatsstraßen verfügten über einen Radweg, hieß es.

Der Haushalt 2025/26 soll im Sommer vom Parlament verabschiedet werden. Da CDU und SPD mit ihrer Minderheitsregierung auf zehn Stimmen der Opposition angewiesen sind, stehen bis dahin noch Verhandlungen an.

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