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Domgemeinden gehen unterschiedlich mit Eintrittsgeld um

Domgemeinden gehen unterschiedlich mit Eintrittsgeld um
Für den Naumburger Dom muss der Besucher Eintritt zahlen. (Archivbild) / Foto: Heiko Rebsch/dpa
Von: DieSachsen News
Ein Besuch im Kölner Dom kostet Gäste künftig 12 Euro Eintritt. In den großen Gotteshäusern hierzulande geht man unterschiedlich mit Eintrittsgeldern um.

Die Domgemeinden in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen handhaben den Eintritt in die Gotteshäuser unterschiedlich. Im Erfurter Dom, dem Magdeburger Dom und auch der Kathedrale in Dresden ist der Zugang kostenlos. Gleiches gilt für den Dom St. Petri in Bautzen und die Kathedrale St. Jakobus in Görlitz, die Bischofskirche des römisch-katholischen Bistums. Spenden sind allerdings willkommen. Für Führungen braucht man ein Ticket.

Eintrittsgelder zwischen 9,50 Euro und 5 Euro 

Andere Gemeinden lassen sich den Dombesuch etwas kosten: In Naumburg müssen Individualbesucher dafür 9,50 Euro zahlen. Der Preis für das ermäßigte Ticket liegt bei 6 Euro. Eine Domführung kostet 12,50 Euro pro Person. Diesen Preis verlangt auch der Dom in Merseburg, bei Schülern und Studenten sind es 3 Euro. Besucher, die einen von der Kirche ausgestellten Pilgerausweis haben, bekommen kostenfreien Eintritt in den Dom. 

Beim Dom in Meißen werden 7 Euro fällig, ermäßigt sind es 6 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre 3,50 Euro. Eine Domführung kostet hier 10 Euro. Im Freiberger Dom kostet der Eintritt 5 Euro, ermäßigt sind es 4 Euro. Für eine einstündige Führung muss man 7 beziehungsweise 5 Euro zahlen - mit Orgelmusik sind es 8 beziehungsweise 6 Euro. Ein Ticket für den Dom St. Marien in Zwickau kostet für Erwachsene regulär 5 Euro, ermäßigt sind es 3 Euro. Kinder bis zum Alter von 8 Jahren haben freien Eintritt.

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In Köln hatte das Domkapitel mitgeteilt, ab Juli von Besuchern 12 Euro Eintritt zu verlangen. Damit sollen die gestiegenen Kosten für Pflege, Schutz und den laufenden Betrieb gedeckt werden. Für Gottesdienstbesucher sowie Mitglieder des Zentral-Dombau-Vereins bleibt der Dom aber kostenfrei. Ebenso gratis soll der Zugang zu Opferlichtern und zum stillen Gebet in bestimmten Bereichen bleiben. Zudem soll jährlich an bestimmten Tagen kein Eintritt verlangt werden.

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