Eine umfassende Erhebung des Instituts STEM, die im Oktober 2025 im Auftrag der Vertretung der Europäischen Kommission in Tschechien durchgeführt wurde, zeichnet ein differenziertes Bild der öffentlichen Meinung zur EU. Die Studie bestätigt, dass bürokratische Hürden und Regulierungsdichte nach wie vor als das größte Hemmnis für das wirtschaftliche Wachstum angesehen werden. Das teilte Tschechien.News mit.
Unter den befragten Bürgern gilt die Trägheit europäischer Entscheidungsprozesse zusammen mit der administrativen Belastung als das drängendste Problem. Viele Kommentatoren sehen in der Kritik nicht selten weniger Ablehnung der Idee Europa, sondern Forderungen nach effizienterem Handeln: Probleme werden benannt, weil die EU besser funktionieren soll.
Geringe Zustimmung zum Euro
Die Umfrage belegt zudem, dass die Zustimmung zur Einführung des Euro in Tschechien weiterhin niedrig bleibt. Ökonomische Argumente, aber auch Identitätsfragen spielen hierbei eine Rolle. Konkrete Zahlen zur Währungsfrage nennt die Erhebung nicht im Detail, doch die Tendenz ist klar: Der Euro hat in der tschechischen Bevölkerung keinen durchgängigen Rückhalt.