UPDATE: Der Deutsche Bundestag hat am Donnerstagabend laut einem Bericht von tagesschau.de die geplante Neubaustrecke zwischen Dresden und der tschechischen Grenze gebilligt. Die Bahnstrecke Dresden–Prag gilt als zentraler Bestandteil des internationalen Hochgeschwindigkeitskorridors zwischen Berlin, Prag und Wien. Herzstück des Projekts bleibt der rund 30 Kilometer lange Erzgebirgstunnel, mit dem die Fahrzeit zwischen Dresden und Prag künftig auf etwa eine Stunde verkürzt werden soll. Die Gesamtkosten werden derzeit auf mindestens 5,6 Milliarden Euro geschätzt, der Baubeginn ist für Ende 2032 vorgesehen, die Inbetriebnahme für Ende 2044.
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Die sächsische Verkehrsministerin Regina Kraushaar und ihr tschechischer Amtskollege Ivan Bednárik haben sich bei einem Treffen am 15. Mai 2026 für die weitere Umsetzung der geplanten Bahnneubaustrecke zwischen Dresden und Prag ausgesprochen. Wie das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung mitteilte, stand dabei insbesondere die Finanzierung des grenzüberschreitenden Großprojekts im Mittelpunkt.