Herr Bahrmann, weshalb haben Sie Ihrem Kontrahnten Markus Renner eine Website gestohlen?
Eigentlich war es ein Scherz. Ich wusste oder ahnte ja schon lange, dass Markus Renner als Oberbürgermeister-Kandidat antreten wird. Und es heißt ja Wahlkampf und nicht Wahlkuscheln. Außerdem wollte ich kreativ sein und habe die offensichtlichste Seite für mich reserviert. Mein Ziel war zu zeigen, wie ernst ich es mit dem Wahlkampf meine und zweitens, dass man für den Wahlkampf eine gute Planung benöltigt. Die hatte Markus Renner nicht. Aber wir haben uns jetzt ja geeinigt, das Problem friedlich gelöst. Dass ich die Seite zurückgebe, war mir von Anfang an klar. Schwamm drüber.
Sie behaupten, anders als Rene Jurisch, es gebe gar kein Fairnessabkommen zwischen den drei Kandidaten im OB-Wahlkampf?
Es gibt auch kein Abkommen. Von Rene Jurisch habe ich eine WhatsApp in dieser Richtung erhalten und mit Markus Renner habe ich kurz darüber gesprochen. Aber ein Abkommen mit Handschlag und Unterschrift gibt es nicht.