Insbesondere in der Region Großenhain, aber auch beispielsweise in Lommatzsch gibt es viele Gegner von Windkraftanlagen. Sie werden sich vielleicht über diese Online-Veranstaltung der Sächsischen Energieagentur (SAENA) freuen. Dort geht es um die Frage, wann und wie der Rückbau solcher Anlagen erfolgt.
In der Veranstaltung gibt es mehr zu:
- Rückbau und Recycling
- Repowering und rechtliche Rahmenbedingungen
- Neue Berechnungsgrundlagen für Sicherheitsleistungen
"Ein Rückbau erfolgt oft nach 20 Jahren, meist wenn die Förderung ausgelaufen ist. Derzeit können etwa 90 Prozent einer Windenergieanlage recycelt werden. Da so viele Menschen danach fragen und durchaus verunsichert über den Werdegang sind, wollen wir Missverständnisse ausräumen", sagt Sarah Gerlach, Beraterin für Windenergie bei der SAENA.
Der Rückbau erfolgt gemäß in der umgekehrten Reihenfolge zum Aufbau. Zuerst wird die Anlage vom Netz getrennt und trockengelegt, dann werden die Rotorblätter sowie die Nabe und anschließend das Maschinenhaus sowie der Turm demontiert. Abschließend werden die Fundamente und die Zuwege entfernt. Das genaue Vorgehen und die rechtlichen Rahmenbedingungen werden in der Online-Veranstaltung am 15. Mai erläutert.