Wird der Wahlkampf schmutziger? Die Kleinmarktschänke Meißen sieht sich momentan mit der schwierigen Entscheidung konfrontiert, ihr Sommerfest zu verschieben oder möglicherweise sogar ganz abzusagen. Der Grund dafür seien Auflagen, die von der Stadtverwaltung erlassen worden seien. Das teilte das Restaurant über Social Media mit. Explizit wurde Meißens Bürgermeister und parteiloser OB -Kandidat Markus Renner als Schuldiger ausgemacht.
Diese Auflagen seien eingeführt worden, nachdem Bürgermeister und Oberbürgermeisterkandidat Renner sich bei der letzten Veranstaltung, dem "Tanz in den Mai", durch die Musik gestört gefühlt habe, so das Restaurant. Er habe in einem anderen Restaurant sein Abendessen eingenommen. "Deswegen hat Herr Renner seinen Mitarbeitern vom Ordnungsamt (die uns dies auch bestätigt haben) die Anweisung gegeben, uns mehrere Auflagen zu geben, die wir in der Kürze der Zeit nicht umsetzen können." Als Bürgermeister sollten persönliche Belange nicht über das Wohl der Bürger und Touristen gestellt werden. Die Veranstaltungen seien bei Einheimischen und Touristen immer äußerst beliebt, und man habe die Absicht, diese in Zukunft weiterhin durchzuführen. Die Verantwortlichen luden Markus Renner ein, um seine Unzufriedenheit direkt zu besprechen.