Onlinebetrug mit Geldanlagen. Da werden den arglosen Kunden riskante Investitionen eingeredet und anfangs oft auch hohe Gewinne vorgetäuscht. In Wirklichkeit wird das Geld aber gar nicht investiert. Das Schneeballsystem funktioniert eine Weile, dann ist das Geld plötzlich futsch. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat zwei Anklagen wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs zur Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Leipzig erhoben. Im Fokus der Vorwürfe stehen drei albanische Staatsangehörige im Alter von 26 bis 31 Jahren sowie eine albanische Staatsangehörige im Alter von 29 Jahren. Diese sollen massenhaft vermeintliche Online-Geldanlagen vorgetäuscht haben, besser bekannt als Cybertrading. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch mit.
Ermittlungen der Zentralstelle Cybercrime Sachsen (ZCS) ergaben, dass die Angeschuldigten Teil einer Organisation namens PumaTs gewesen sein sollen. Diese agierte aus Albanien, Litauen und Georgien und gilt als sogenannter Brandprovider. Der Gruppe wird vorgeworfen, über 500 Plattformen für Online-Anlagebetrug betrieben und dabei einen weltweiten Schaden von über einer Milliarde Euro verursacht zu haben.