Rund 56.000 Besucher hat das Chemnitzer Kunstfestival «Begehungen» angelockt - so viele wie noch nie. «Wir sind überwältigt von diesem enormen Zuspruch», sagte Festivalleiter Lars Neuenfeld zum Abschluss der 22. Ausgabe. Als Kulturhauptstadt Europas ziehe Chemnitz dieses Jahr viele Gäste aus dem In- und Ausland an. Das sei deutlich zu spüren gewesen.
Die «Begehungen» verwandeln seit 2003 alljährlich leerstehende Immobilien in temporäre Galerien für zeitgenössische Kunst - so etwa ein ehemaliges Gefängnis, ein brachliegendes Schwimmbad oder einen alten Bahnhof. Dieses Jahr war das Areal eines stillgelegten Braunkohlekraftwerks Austragungsort.