Schwarzarbeit: Baufirmen in Dresden und Bautzen durchsucht
Bei zwei Baufirmen in Dresden und Bautzen hat der Zoll zur Bekämpfung von Schwarzarbeit umfangreiche Durchsuchungen durchgeführt. Die Maßnahmen richteten sich gegen die beiden 47-Jährigen eingetragenen Verantwortlichen der Unternehmen, wie die Staatsanwaltschaften Dresden und Görlitz sowie das Hauptzollamt Dresden mitteilten. Die Männer sollen unter anderem in einer Vielzahl von Fällen den Lohn der Angestellten vorenthalten und veruntreut haben. Beschäftigte seien teilweise nicht zur Sozialversicherung angemeldet und Sozialbeiträge unvollständig abgeführt worden. Zwischen Anfang 2023 bis Mitte 2026 sollen die 47-Jährigen zur Verdeckung von Schwarzarbeit Rechnungen von angeblichen Servicefirmen in Höhe von fast 3 Millionen Euro verbucht haben, ohne dass die entsprechenden Leistungen erbracht wurden. Beamte durchsuchten insgesamt 13 Objekte, darunter Privatwohnungen, Geschäftsräume und Unterkünfte von Arbeitern. Sie stellten umfangreiches Beweismaterial fest, darunter Mobiltelefone, Datenträger und Papierdokumente. Über 22.000 Euro Bargeld sowie ein Pkw im Wert von etwa 15.000 Euro nahmen die Beamten für beabsichtigte vermögensabschöpfende Maßnahmen mit. Weitere 300.000 Euro auf einem Bankkonto wurden gepfändet. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenLohn vorenthalten und keine Anmeldung zur Sozialversicherung
13 Objekte durchsucht