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Verbotene «Querdenken»-Demo: Hunderte Vergehen geahndet

Vor einem Gerichtsgebäude steht u.a. eine Statue der Justitia. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild
Vor einem Gerichtsgebäude steht u.a. eine Statue der Justitia. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Die verbotene «Querdenken»-Demonstration im Dezember in Dresden hat für Hunderte Sympathisanten ein Nachspiel. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, seien inzwischen Ermittlungen wegen 51 Strafverfahren und 544 Ordnungswidrigkeiten eingeleitet worden. Anlass für die Strafverfahren seien in erster Linie falsche Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht, die den Beamten vorgezeigt worden waren. Bei den Ordnungswidrigkeiten gehe es ebenfalls um Verstöße gegen die Maskenpflicht sowie gegen die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen.

Der Dresdner Ableger der «Querdenken»-Bewegung hatte für den 12. Dezember eine Demonstration mit 4000 Teilnehmern angemeldet. Sie wurde von den Gerichten bis hin zum Bundesverfassungsgericht verboten. Dennoch reisten etliche Anhänger an. Die Polizei verhinderte mit einem Großaufgebot eine Versammlung.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH