Als Försterin ist Teresa Weißbach im ZDF-«Erzgebirgskrimi» omnipräsent, nun verschlägt es sie abseits des Bildschirms auf die Opernbühne. Wenn am Freitag (29. Mai) die Operette «Der Vogelhändler» in Chemnitz Premiere feiert, dann schlüpft sie in die Rolle der quirligen Regieassistentin Irmi Polter. «Am Theater reizt mich das Live-Erlebnis, das Unmittelbare», sagt Weißbach der Deutschen Presse-Agentur dpa. Das sei anders als beim Film, wo alles sehr kleinteilig, Szene für Szene entstehe - oft nicht chronologisch.
Im Theater werde die Geschichte dagegen als Ganzes von Anfang bis Ende durchgespielt. «Man spürt, das da Zuschauer sitzen, die direkt auf alles reagieren, was auf der Bühne passiert. Da ist eine besondere Energie im Raum.» Als Schauspielerin müsse sie dann die ganze Zeit hellwach sein und sich nicht nur auf das eigene Spiel konzentrieren. Denn die Kollegen auf der Bühne können jeden Abend anders reagieren. Da sei auch Improvisation gefragt. «Genau das mag ich, diese Konzentration und die Disziplin, die Theater einem abverlangt.»