loading

Nachrichten werden geladen...

European Peace Ride gestartet

Radsportler vor der Augustusburg im September 2021 für die Kulturhauptstadt 2025 und das Projekt «European Peace Ride». / Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Radsportler vor der Augustusburg im September 2021 für die Kulturhauptstadt 2025 und das Projekt «European Peace Ride». / Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Rund 200 Radsportler sind am Freitag zum European Peace Ride (EPR) durch Polen, Tschechien und Sachsen aufgebrochen. Der Start war auf der Altstadtbrücke zwischen Görlitz und Zgorzelec an der deutsch-polnischen Grenze. Bis Sonntag will der Tross rund 500 Kilometer fahren und dabei 5800 Höhenmeter überwinden. Mit dabei sind auch Parasportler sowie die früheren Radsport-Profis André Greipel und Marcus Burghardt.

Die erste Etappe sollte den Tross am Freitag nach Mladá Boleslav (Jungbunzlau) führen. Von dort geht es am Sonnabend weiter nach Plzen (Pilsen) und am Sonntag über den Erzgebirgskamm zur Zieleinfahrt nach Chemnitz. Der EPR ist ein Projekt der Europäischen Kulturhauptstadt 2025. Er steht für Sportkultur und knüpft an die Internationale Friedensfahrt an, die ab 1948 mehrere Jahrzehnte lang die Länder des damaligen Ostblocks miteinander verbunden hat.

Zur Zieleinfahrt am Sonntag in Chemnitz können sich auch weniger trainierte Fahrradfans dem Peloton anschließen. Die letzten rund zehn Kilometer von Einsiedel ins Stadtzentrum sind offen für jeden. Zudem wird die diesjährige Tour von einem Chronisten begleitet: dem passionierten Radfahrer und Übersetzer Lothar Quinkenstein. Er hat die Anreise der Radsportler per Sonderzug nach Görlitz bereits mit einer essayistischen Lesung eröffnet.

Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten